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6th August 2012, 17:46
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#1
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Ranger Cimmerian
Rune
Mitra PvE
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Falandra
Ein langer, reich gedeckter Tisch, gröhlende, betrunkene Männer und Frauen saßen um ihn herum, in einem von trockenem Stroh überdachten Haus, welches von Baumstämmen getragen wurde, und Wände aus einfachen, rundlichen aufgetürmten Steinen besaß. Ein typisches Fest in Cimmerien.
Es war ein Zusammentreffen einiger Clans, die ursprünglich geplant hatten, sich über den weiteren Verlauf des Krieges gegen die Vanir zu besprechen, doch das Verlangen nach Rum und Brandwein war wieder einmal stärker. Auch hatte man sich lange nicht mehr gesehen und wollte mit seinen Landsmännern und Frauen diese gemeinsame Zeit genießen oder sich Geschichten über die heldenhaften Taten des Clans erzählen.
Viele der Häuptlinge hatten mehrere Kinder, um den weiteren Bestand der "Thronfolger" und des Clans zu sichern. Es fiel auf das einer der Clanführer ohne einen Nachfahren dort saß.
Häuptling Narrok: "Ulfric, was ist mit euch? Habt ihr keinen Nachfahren? Ihr habt eine schöne, starke Frau, also worauf wartet ihr dann noch?"
Häuptling Ulfric: "Ich habe eine Nachfahrin, ihr Name ist Falandra..."
Narrok: "Keinen Jungen? Wollt ihr etwa eure Tochter zu Clanführerin ernennen?!"
Es war nicht üblich, dass eine Frau einen Clan führte.
Ulfric: "Bei Crom, haltet euren Mund! Sie könnte diesen Clan genau so gut führen wie ihr euren!"
Er mochte seine Tochter sehr, sie war schließlich sein einziger Nachkommen.
Ulfric: "Sie hat meinen Kampfgeist und die Schönheit meiner Frau geerbt, in ihrem Herzen lodert die Flamme einer wahren cimmerischen Kriegerin, etwas besseres könnte ich mir nicht wünschen!"
Dieser Satz rief nur nach einer Geschichte.
Ulfric: "Sie ist nicht hier, da sie auf einer Reise in ferne Länder ist.
Schon wieder hatte Narrok etwas zu sagen.
Narrok: "Seht ihr! Sie lässt ihr Volk in diesen Zeiten im Stich! Sie wird niemals einen Clan führen kön...
Noch bevor Narrok den Satz zuende sprechen konnte, flog ihm ein hölzerner Krug gegen den Kopf.
Ulfric: "Sei endlich still! Obwohl sie viel von mir geerbt hat, auch den Hass gegen die Vanir, war sie schon immer anders. Als sie noch ein Kind war, hatte sie schon den Drang zum entdecken, sie kroch in Höhlen, kletterte auf Bäume und da war diese ewige Fernweh... wie weit wir auch von unserer Heimat entfernt waren, Heimweh hatte sie nie. Den Reisenden, die durch unser Dorf zogen, hörte sie nächtelang bei ihren Erzählungen aus der Ferne zu. Ihr gefiel das kämpfen mit dem Schwert, doch ihr wahres Talent lag im Bogenschießen. Sie traf Ziele aus einer enormen Entfernung besser als unser bester Jäger. Mit 15 Sommern erlegte sie einen riesigen Bären mit nur einem Pfeil. Nun ist mein Mädchen aber schon 20 Sommer alt und ist zu einer stattlichen Frau herangewachsen... Doch auch die stärkste Cimmerierin hat ihre Schwächen. Sie ist sehr zurückhaltend und spricht nicht sehr viel, was sich auf Festen wie diesen bemerkbar machte, wenn sie kaum lachte oder die Stammeslieder mitsang, soetwas ist eigentlich nicht sehr üblich für eine Cimmerierin.
Narrok: "Ich kann mir immernoch nicht vorstellen, dass sie den Anforderungen eines Clanführers gewachsen ist!"
In diesem Moment öffnet sich die Fronttür des Hauses mit lauten knatschen, ein eisiger Windzug mit feinem Schnee zog durchs Haus. Alle waren still. In der Tür stand eine junge Frau mit schulterlangem, rötlichem Haar, welches im Wind wehte, eisblauen Augen wie nur die kältesten, gefrorensten Bergseen im Eiglophianischen Gebierge strahlen könnten und einem hübschen Gesicht, dem man die cimmerischen Wurzeln ansieht. Allen war klar wer sie war. Nichtssagend ging sie an den Tisch, nahm sich einen Krug voll Rum und trank große Schlücke aus ihm, so hastig, dass der Rum ihr bereits an der rechten Wange herunterlief.
Schließlich wurde es wieder lauter, die Cimmerier fingen wieder an zu trinken und zu singen, nur die junge Frau lächelte etwas und war ruhig.
OOC: Das ist meine erste Hintergrundgeschichte, ich hoffe sie gefällt euch 
Schreibt doch mal welche Verbesserungsvorschläge ihr für mich habt, oder wo ich Fehler gemacht habe.
Mir hat es echt Spaß gemacht die Hintergrundgeschichte zu schreiben, Ich plane auch ,Geschichten von ihren Abenteuern die sie auf ihrer Reise in ferne Länder erlebt, zu schreiben. (vielleicht auch mit Screeenshots aus dem Game)
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Last edited by Falandra; 6th January 2013 at 00:52..
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5th January 2013, 17:48
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#2
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Priest of Mitra
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Hey,
nette, kurze Geschichte um einen Charakter vorzustellen. Gut geschrieben und leicht zu lesen. Leider erfährt man nicht viel über Falandra. Mit ein paar Kleinigkeiten könntest du dem Leser das Gefühl geben, die Charaktere besser zu kennen. Zum Beispiel könntest du bei den beiden streitenden Häuptlingen die Stämme nennen und einzelne Reaktionen auf das Gespräch einstreuen oder Besonderheiten im Aussehen und Kleidung nutzen. Oder etwas Gestik/Mimik, um die Geschichte lebendiger zu machen. Aber das ist alles nur "kann", nicht "muss".
Wirkliche Kritik hab ich nur am ersten Satz. Der ist durch die vielen Kommata viel zu lang und unübersichtlich geworden, da solltest du zwei oder vielleicht sogar drei Sätze draus machen. Und am Ende des ersten Absatzes ist dir ein Tippfehler unterlaufen: Es müsste "fiel" heißen.
Beste Grüße,
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6th January 2013, 00:51
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#3
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Ranger Cimmerian
Rune
Mitra PvE
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Hey,
danke, dass du mir deine Meinung mitteilst
Den Fehler werde ich noch berichtigen und ja, den ersten Satz fand ich auch ein bisschen verwirrend... naja, ich wusste nicht genau, wie ich es beschreiben sollte ^^
Ich hätte da jetzt sogar noch eine eigentlich recht lange Geschichte, die ich hier posten könnte, muss die aber noch etwas durchgehen und nach Fehlern usw. suchen
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11th January 2013, 08:27
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#4
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Guardian Aquilonian
Ritter des alten Kodex
Mitra PvE
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Hallo Falandra!
Auch von mir erst mal ein Lob. Die Geschichte erinnert sofort an die eisigen cimmerischen Berglandschaften und als "Sie" auftauchte dachte ich zu aller erst: "Oha! Rotes Haar! Na ob da keiner der neidischen Häuptlinge denkt das da Vanirblut im Spiel ist"  Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die fortsetzung.
Verbesserungsvorschläge: Hmmm Da hat mein Vorsprecher Speia wohl schon alles genannt was ich auch vorgeschlagen hätte. Weiter so! Dank dir hab ich jetzt auch endlich die die Muhse eine Chargeschichte zu schreiben. 
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10th February 2013, 21:07
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#5
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Ranger Cimmerian
Rune
Mitra PvE
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OOC: So dann kommt hier mal ein Teil meiner Fortsetzung, freue mich wie immer eure Meinungen dazu
Abreise
Es ist noch sehr früh am morgen, die Sonne ist noch nicht einmal richtig aufgegangen. Ein paar letzte Blicke zurück zu dem Dorf, dann ging sie.
Falandra hielt es nicht mehr im Dorf ihres Clans, sie wollte Hyboria entdecken und in ihrem Leben so viel sehen wie nur möglich war. Einige Beutel wurden an dem Pferd von ihr befestigt. Sie zog eine Kapuze, an der ein langer dunkler Umhang befestigt war, über den Kopf und vermummte ihr Gesicht, da es so früh am Morgen noch sehr kalt war. Den Sattel zog sie noch einmal zurecht, steigt auf und reitet in die weiten Hyborias. Nach einiger Zeit kam sie an einem schmalen Pass vorbei. Vorsichtig durchquerte sie hin, immer auf der Hut und nach ob sehend. Einige herunterfallende Steine ließen sie noch aufmerksamer werden. Das Pferd schien auch schon langsam unruhig zu werden und weigerte sich weiter zu gehen. Falandra stieg von ihm ab, nahm es an den Zügeln und zog es weiter durch den Pass, irgendetwas stimmte hier nicht. Es war eine merkwürdige Stille, man hörte nur in der Ferne einen Falken kreischen und den Wind leise durch den Pass pfeifen. In den Büschen ob am Steilhang konnte man ein kurzes rascheln hören und schon zog sie ihren Bogen mit einem Pfeil und spannte die Sehne. Ein weiteres rascheln war zu hören, ein zischen, ein kurzer Aufschrei eines Mannes und das aufprallen des leblosen Körpers auf dem steinigen Boden. Sie filzte die Leiche kurz und fand einige nützliche Dinge. Der Mann trug einige Narben im Gesicht und sah von dem Rauen Leben in der Wildnis sehr geprägt aus.
Falandra: "Banditen... ich sollte lieber weiter aufpassen, sonst ende ich noch wie der hier."
Das Pferd war noch immer etwas störrisch, jeodch ließ es sich wieder einigermaßen gut reiten. Falandra stieg also wieder auf und ritt weiter durch den Pass. Am Abend stoppte sie und schlug ein Lager auf. Ein kleines Lagerfeuer bot ihr Wärme und ein warmes Stück Fleisch. Das Pferd war mit dem Gras das am Wegesrand wuchs zufrieden und stärkte sich nach dem langen Marsch ebenfalls. Falandra lag auf einem Fell, das sie mitnahm und sah in den Nachthimmel bis sie schließlich einschlief und am nächsten Morgen aufwachte. Essen tat sie am nächsten Morgen nicht, denn viel hatte sie nicht bei sich, lieber machte sie alles bereit um die Reise Fortzusetzen. Richtig ausgeschlafen war sie nicht, genau so wenig wie ihr Pferd, also zog sie langsam weiter durch die vom Morgennebel durchzogenen Wälder Cimmeriens.
Auf ihrer Reise durch ihre Heimat bemerkte sie erst, wie schön ein so raues Land doch sein kann, steile Berghänge, lange Täler durch die Flüsse liefen, und der malerische Horizont der aus schneebedeckten Bergen bestand. Auf einem der hohen Berge stoppte sie, stieg vom Pferd ab und stellte sich an die Klippe. Der Wind ließ ihr Haar leicht wehen und sie schloss einen Moment lang ihre Augen. Alles war still, nicht einmal die Vögel in den Bäumen zwitscherten. Falandra war nur einen Augenblick in Gedanken und verabschiedete sich von ihrer Heimat... vielleicht für immer.
Die Blüte des Westens 1/2
Einige Tage und Nächte ritt sie noch durch Cimmerien, bis sie schließlich an der Grenze zu Aquilonien ankam. Das Land wurde flacher und das Wetter war kaum noch schlecht, so etwas war sie gar nicht gewohnt. Der fast wolkenlose Himmel ließ die Sonne auf ihre Haut scheinen und wärmte sie sehr. Die Wege waren befestigt und gepflastert, man konnte sie also gut begehen. Müde und leicht verspannt, was wohl davon kam, dass sie nur auf mit einem einfachen Fell auf dem Boden schlief, kam sie an einem aquilonischen Außenposten an. Leicht beeindruckt von der aquilonischen Verteidigungsanlage, ritt sie ihm mit entgegen. Die Zugbrücke war heruntergelassen, und die Wachen schienen sehr ruhig zu sein. Eine von ihnen rief vom Tor zu Falandra herunter.
Aquilonische Wache: "Willkommen Reisende, ihr kommt aus Cimmerien nicht wahr?"
Falandra: "Ja, ich komme von dort. Ich bin seit einigen Wochen schon auf der Reise und suche einen Platz wo ich ein paar Tage verweilen kann."
Aquilonische Wache: "Wir haben hier sicher noch Platz, kommt nur herein!"
Das ließ sie sich nicht zweimal sagen, stieg vom Pferd, nahm es an den Zügeln und passierte mit ihm das Tor. Das Pferd wurde an einem Pfahl, unter einem einfachen Holzdach festgebunden und die Beutel von dem Tier genommen. Sie sah ein paar mal hoch zu den hohen Türmen in denen die Armbrustschützen wache hielten. Nur einige einfache Dörfler wohnten hier und arbeiteten auf den Feldern außerhalb des Postens um die Wachen zu ernähren. Die sehr müde aussehende Falandra ging nun zu einem Wachposten und fragte.
Falandra: "Wo kann ich hier ein Zimmer oder einfach nur ein Bett bekommen?"
Wachposten: "Hier in der Kaserne ist noch Platz, ihr müsstet euch aber mit den Männern in einem großen Zimmer schlafen, woanders ist kein Platz mehr."
Falandra: "Gut... Hauptsache ich kann endlich mal wieder vernünftig schlafen."
Wachposten: "Wie ihr wollt, kommt ich zeige euch das freie Bett."
Die Wache zeigte ihr in der Kaserne das Bett, welches sie nehmen könne. Es war ein großer Raum in dem viele Betten für die Wachen standen. Sie waren einfach, aber immerhin besser als der harte Boden. Falandra packte ihre Sachen in eine Kiste die vor dem Bett stand, legte das große Fell, auf dem sie sonst schlief, auf das Bett, sodass es nun doch noch etwas gemütlicher war als die anderen. Sie legte sich nur kurz hin und schloss die Augen, schon schleif sie tief und fest.
Später am Abend weckte sie der lärm der ganzen Wachen, die den Raum betraten. Sie sahen Falandra zuerst etwas irritiert an, da eine Frau in einer Kaserne nicht sehr üblich war. Falandra, die noch sehr müde war, schloss wieder die Augen, drehte sich auf die Seite und versuchte weiter zu schlafen. Allerdings kam einer der Wachmänner auf sie zu und drehte sie zu sich, er schien keine guten Absichten zu haben, so wie er sie anpackte.
Wachmann: "Was haben wir denn hier? Ach sieh an, wieder so eine cimmerische Schlampe... seit wohl alle aus Angst vor den Vanir geflohen was? Na ja, ist auch mal Abwechslung so eine im Bett zu haben."
Er lachte dreckig, setzte sich über sie auf ihr Bett und fing an anzudeuten was er mit ihr vor hatte.
Wachmann: "Los Miststück, habe so einiges über euch gehört... vor allem das ihr recht wild im Bett sein sollt!"
Er lachte erneut dreckig und schien die anderen zu beeinflussen, denn sie begannen nun auch an zu lachen und ihn "anzufeuern". Falandra schmiss ihn vom Bett und kümmerte sich nicht weiter darum, sie wollte einfach nur in Ruhe schlafen.
Wachmann: "Scheinst mir ein recht widerspenstiges Ding zu sein was?"
Erneut versuchte er ihr nahe zu kommen, doch das was sie nun tat hatte er nicht erwartet. Falandra holte aus und schlug im fest ins Gesicht, eine cimmerische Frau sollte man schließlich nicht an ihrer Stärke unterschätzen. Der Wachmann viel auf die Knie und hielt sich die Nase, die war wohl gebrochen. Er sprach dazu unverständlich.
Wachmann: "Verdammt... das Miststück hat mir die Nase gebrochen..."
Zwei andere Männer halfen ihm auf und brachten ihn nach Draußen ins Krankenzelt wo er verarztet wurde. Die anderen in der Kaserne waren plötzlich ganz still und legten sich schlafen, anscheinend waren sie die rebellische Art der Frau nicht so ganz gewohnt. Endlich konnte Falandra wieder in Ruhe schlafen, tief und fest. Am nächsten Morgen, die Wachen waren schon lange wieder auf ihren posten, weckte sie die Sonne, die durch eines der Fenster in die Kaserne schien. Die Sachen wurden gepackt, am Pferd befestigt und schließlich verlies Falandra wieder den aquilonischen Außenposten.
Es war ein noch weiter Weg bis zur Hauptstadt Aquiloniens. Das für sie fremde Land, eroberte mit seinen großen grasbewachsenen Ebenen, leichte Wäldern, und wunderschönen Dörfern wahrlich ihr Herz. Tage lang lag sie einfach im Gras und genoss die strahlende Sonne, sitzte in im Mondlicht der Nacht am Lagerfeuer und bewunderte den gesang einer Nachtigall die sich in einem der Bäume versteckte.
Nach vielen Wochen der reise, kam sie endlich an den Vorposten Tarantias an. In der Ferne konnte man bereits die blauen und goldenen Kuppeln der Stadt sehen. Sie glänzten hell in der Mittagssonne Aquiloniens. In einen der Ställe vor der Stadt, brachte sie ihr Pferd unter, band die Beutel und Taschen von ihm und ging auf das riesige Tor zu. Tarantia beeindruckte sie sehr, das merkte man auch daran, dass sie teils mitten auf der Straße in den hektisch umhergehenden Menschenmengen stehen blieb und die Stadt mit großen Augen bewunderte. Die vielen Menschen um sie herum beachteten sie kaum, sahen sie eher etwas genervt an, da sie nicht voran ging.
Ein Schlafplatz war in einer so großen Stadt etwas wichtiges, man konnte ja nicht einfach auf der Straße ein Lagerfeuer entzünden und sich neben es setzen, in der Gasse wollte sie auch nicht schlafen. Falandra suchte einige Zeit in den Tavernen nach einem Platz wo sie die Nacht, oder auch vielleicht mehrere, verbringen könnte. Schließlich fand sie am Abend endlich eine Unterkunft. Viel Geld hatte die Cimmerierin auch nicht mehr dabei, deshalb war ihr Schlafplatz nicht sehr besonders, ein leicht kaputtes Bett in einem kleinen Hinterzimmer. Sie zündete eine Kerze an, setzte sich auf das Bett, nahm sich ihre Karte und sah sie sich an. In ihren Gedanken stellte sie sich die anderen Länder vor, ihre Landschaft und die Menschen die sie bewohnten. Langsam vielen ihr dann auch die Augen zu.
Der nächste Morgen brach an, das kleine Zimmer hatte nur ein winziges Fenster, durch welches kaum Licht kam, da die hohen Gebäude die Taverne fast völlig im Schatten hielten. Die Kerze brannte über die Nacht ab und war nur noch eine hart gewordene Pfütze aus Wachs. Die Reisende streckte sich ausgiebig und dehnte ihren Rücken leicht nach hinten, wobei ihre Gelenke knackten, da die Position in der sie einschlief, nicht sonderlich angenehm für ihren Rücken war. Sie verließ das Zimmer und setzte sich an einen der Tische. Die Taverne war noch völlig leer, nur ein betrunkener Mann lag noch schlafend auf einer der Sitzbänke. Die Schankmaid kam dann auch schon aus der Küche und ging auf Falandra zu.
Schankmaid: "Hier! Lass es dir schmecken."
Falandra: "Ich danke dir..."
Sie überreichte der Schankmaid einige Münzen und fing an zu essen. Das Brot war schon etwas trocken, es lag bestimmt schon einige Wochen dort in der Küche, aber etwas anderes hatte Falandra auch nicht erwartet, es war schließlich nur eine kleine Taverne in irgendeiner Gasse. Nachdem sie ihren Teller leer aß, nahm sie noch eine der halbvollen Met Flaschen die auf dem Tisch standen und trank ein paar Schlücke daraus. Langsam füllte sich die Taverne auch wieder mit Menschen, doch Falandra verließ sie, um sich die Stadt weiter anzusehen. Vor der Taverne stand sie etwas unbeholfen dort und sah sich um. Es gab so viel zu sehen, also machte sie sich einfach auf den Weg durch die Straßen Tarantias, vorbei an Mitratempeln, Bibliotheken, durch den Hafen der am Khorotas liegt bis zum Löwenmarkt. Am Markt konnte sie zwei ihrer Felle, die sie bei sich hatte an einen Fellhändler verkaufen und sich so noch etwas Geld einbringen, denn das Zimmer bezahlte sich nicht von selbst. Vom Hafen aus konnte man in das Viertel schauen wo die ärmeren Menschen lebten. Falandra hielt sich jedoch lieber fern von dort, Ärger mit irgendwelchen Halsabschneidern konnte sie einfach nicht gebrauchen. Auch das Reichenviertel betrat sie nicht, die Wachen erlaubten es nicht, warum sagten sie ihr nicht.
Falandra verbrachte noch einige schöne Tage in Tarantia, bis sie sich eines Morgens schließlich bereit zur Abreise machte. Sie blickte in ihren Geldbeutel und seuftzte, es war kaum noch Geld übrig. Das Pferd wurde gesattelt und bepackt, dann setzte die Cimmerierin sich wieder auf es und ritt weiter durch Aquilonien in Richtung Argosseanische Grenze. Dort schloss sie sich mit ihren letzten Münzen einer stygischen Karawane an, die auf dem Weg nach Stygien war.
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Last edited by Falandra; 10th February 2013 at 21:29..
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10th February 2013, 21:22
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#6
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Ranger Cimmerian
Rune
Mitra PvE
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Verloren in der Wüste von Shem 1/3
Das schöne grüne Gras wurde, je weiter sie zogen, immer blasser und trockener. Bäume gab es kaum noch welche und wenn waren es verdorrte Geäste die unter der sengenden Sonne vertrockneten. Ging man sich nach einem Sturm mit der Hand durch die Haare, rieselte immer etwas Sand herunter, es war also nur noch eine Frage der Zeit, bis sie durch die Wüste Shems ziehen müssten. Das Wasser wurde knapp, die Karawane hielt also Nachts an einem See der schon einer Oase gleichte und schlug ein Lager auf. Falandra kniete sich am Ufer nieder, trank etwas von dem klaren Wasser und wusch sich den Schweiß von der Stirn.
Karawanenmeister: "Tut gut nicht wahr?"
Falandra seuftzte wohlig nachdem das kalte Wasser an ihrer Stirn herunterlief und antwortete:
Falandra: "Ja... endlich etwas Abkühlung."
Karawanenmeister: "Wenn ihr es hier schon zu warm findet, dann wartet erstmal ab, bis wir noch tiefer in der Wüste sind und in Stygien ankommen."
Falandra: "Ich halte schon durch und werde nicht aufgeben."
Karawanenmeister: "Das sagt ihr jetzt... aber ihr müsst wissen: die Hitze ist nicht das einzige gefährliche an der Wüste..."
Falandra: "Was meint ihr damit?"
Karawanenmeister: "Wüstenräuber..."
Falandra: "Wir werden schon fertig mit den paar Banditen."
Karawanenmeister: "Es sind nicht nur irgendwelche Banditen, sie kennen sich hier viel besser aus, leben ja schließlich hier... sie können uns wochenlang verfolgen, sodass wir nicht nach Wasserquellen Ausschau halten können. Die Kamele halten zwar lange ohne Wasser durch, jedoch nicht ewig. Die Banditen kennen jeden Fleck der Wüste und wissen genau wo die Quellen sind. Wenn unsere Kamele dann nach einiger Zeit tot im Sand der Wüste liegen stürtzen sie sich auf uns... ich hoffe nicht, dass wir auf sie treffen."
Falandra: "Wir werden sehen.."
Karawanenmeister: "Legen wir uns nun schlafen, es kann Nachts sehr kalt werden."
Die Wachen der Karawane löschten die Fackeln um nicht aus der Ferne bereits sichtbar zu sein und hielten abwechselnd lauernd in dem Schutz der Büsche Wache, bis am Horizont schließlich wieder die brennende Sonne aufging. Der Meister der Karawane war einer der ersten, der gleich alles bereit für die Reise machte und auch durchsuchte, ob nicht jemand etwas geklaut hatte. Es wurde schnell hell und wieder warm als die Sonne aufging. Der Karawanenmeister ging an den noch schlafenden Leuten vorbei und weckte sie unangenehm mit einem leichten Tritt. Sie packten ihre Sachen zusammen, schöpften noch etwas Wasser für die Reise und zogen schnell weiter. Immer mehr ähnelte die Landschaft einer Wüste, Pflanzen wurden sehr selten, die einzigen Bäume die sie sahen waren Palmen, die an den weit entfernten Oasen wuchsen. Es ging nur schleppend voran, und die Wüste schien endlos zu sein. In der brennenden Mittagssonne umherwandernd sagte niemand mehr etwas, alle waren still, stapften durch den heißen Sand und versuchten ihre letzten Kräfte zu sparen. Nach einiger Zeit wurde eine Ruine in der Ferne erkennbar. Als sie von einer der Karawanenwachen entdeckt wurde und die Wache es meldete, wurden die Meisten aufmerksam.
Karawanenwache: "Lasst uns dort hinten in der Ruine rasten... wir alle brauchen Schatten sonst verrecken wir noch elendig."
Der Karawanenmeister antwortete darauf etwas benommen von der sengenden Hitze:
Karawanenmeister: "Ja... ja... lasst uns dort halten..."
Falandra hörte kaum zu, da sie fast ohnmächtig auf ihrem Pferd saß, welches sich auch nur noch mühsam voranschleppte. Die Hitze machte ihr schwer zu schaffen, sie schwitzte sehr und konnte ihre Augen kaum noch offen halten. Auf halben Wege zur Ruine fiel sie dann auch vom Pferd, weil sie ihre Kräfte verleißen. Der Karawanenmeister stieg von seinem Kamel, nahm sie hoch und legt sie auf einen der Wagen die von den Kamelen gezogen wurden.
Karawanenmeister: "Mir stirbt hier niemand weg, damit das klar ist!"
An der alten Ruine angekommen setzten sich alle in den Schatten, auch die Zug- und Reittiere wurden in den Schatten gebracht, um sich ausruhen zu können. Wasser war noch genug da, sonderlich erfrischend war es allerdings nicht, da es völlig warm in der heißen Sonne geworden war. Doch es war ihnen lieber warmes Wasser zu trinken, als garkeins. Der Karawanenmeister holte eine alte und anscheinend oft benutzte Karte aus einer der Taschen und bemerkte, als er sie sich ansah, dass sie sich in einem sehr gefährlichen Gebiet aufhielten, in dem viele Wüstenräuber gesichtet und auch schon viele Karawanen ausgeraubt wurden. Jedoch machte er niemanden darauf aufmerksam, denn was er jetzt am wenigsten gebrauchen konnte war Stress mit Wachen, die sich weigerten weiter zu ziehen. Die alten Mauern und Wände boten guten Schutz vor der Sonne, einige der Reisenden schliefen sogar, da sie die erholung nötig hatten. Der Karawanenmeister allerding sah ständig nervös durch eines der Löcher in der Wand und hielt Ausschau nach den Banditen. Ein letztes Mal sah er durch die Lücke, dann sah er sie. In der Ferne kamen sie in der flimmernden Hitze hinter einer Düne zum Vorschein, auf Kamelen reitend und vermummt in Sandfarbenen Stoff. Er blieb einen Moment lang ganz still, war wie verwurzelt, rannte dann zu dem Wagen in dem die Schwerter waren, verteilte sie an die Wachen und anderen Reisenden und sprach:
Karawanenmeister: "Sie kommen! Die Wüstenräuber, sie kommen!"
Wache: "Was? Macht ihr Späße mit uns?"
Die Karawanenwache sah durch das Loch in der Wand und sah die Banditen ebenfalls weit hinten auf der Düne stehen. Die anderen Reisenden sahen ebenfalls an den Seiten der Ruine entlang und entdeckten sie. Panik brach aus, alles war unorganisiert, niemand hörte mehr auf Befehle, sie wollten sich einfach nur irgendwie retten. Es dauerte nicht lang bis man die Hufen der Kamele im Sand ankommen hörte. Der Kampf begann. Die Räuber schlachteten die Reisenden mit ihren langen Krümmsäbeln gnadenlos nieder. Falandra, die sich im Schatten wieder einigermaßen erholt hatte, zog ihren Bogen und verschwand schnell hoch auf die Ruine von wo sie die Banditen beschoss und drei von ihnen tötete. Die Wachen am Boden hatten kaum eine Chance gegen die beritenen Kämpfer und wurden im Kampf fast alle getötet. Die Banditen besaßen allerdings auch Bögen und schossen auf Falandra die sich weiter oben in der Ruine verschanzte. Einer der Pfeile traf sie am Arm, sodass das spannen der Bogensehe nicht einfacher wurde.
Die Kamele der Karawane flohen aus Angst und kamen auch nicht wieder zurück, ein paar von ihnen wurden von den Wüstenräubern abgeschlachtet, dass die Karawane, wenn sie den Kampf verlieren würden und sich zurückziehen müssten, ihre Waren zurücklassen müsste und sie sich nach, dem Kampf, die Gegenstände aneignen konnten. Falandra erwischte noch einen mit dem Bogen, nur leider gingen ihr die Pfeile aus. Sie sprang von Oben auf eines der Kamele, schlitzte dem Reiter von hinten die Kehle mit einem Dolch, den sie an ihrem Stiefel hatte, auf und ritt ein kleines Stück weit weg von der Ruine. Die Pfeile die der Bandit bei sich trug, konnte sie gut gebrauchen, schoss einige von ihnen auf die Banditen und traf zwei weitere. Langsam zogen sich die Wüstenräuber zurück, denn ihre Zahl wurde immer weniger. Der Karawanenmeister versteckte sich lieber, anstatt zu kämpfen. Die Wüstenräuber verschanden wieder hinter einer der Dünen. Falandra stieg vom Kamel, ging auf den Karawanenmeister zu, packte ihn und sagte wütend:
Falandra: "Feiges Schwein! Ich sollte dich für deine Feigheit töten!"
Karawanenmeister: "Wir habe ihren Angriff überlebt! Wie ist das möglich?"
Er konnte sein Glück kaum glauben, kniete vor ihr nieder und küsste ihre Füße.
Karawanenmeister: "Ich erfülle euch jeden Wunsch, zum Dank, dass ihr sie in die Flucht geschlagen habt!"
Falandra: "Lasst den Blödsinn, wir sollten lieber überlegen wie wir jetzt weiter überleben werden. Die Kamele sind tot, was sollen wir jetzt machen?"
Karawanenmeister: "Hm... gute Frage. So werden wir niemals bis in die nächste Stadt kommen. Wir werden hier warten, bis die Banditen zurückkommen, vielleicht nehmen sie uns mit und lassen uns am leben."
Falandra: "Euch hat die viele Sonne wohl nicht gut getan! Ihr wollt hier warten, bis die Banditen zurückkommen und euch mitnehmen? Die werden euch die Kehle aufschlitzen und im Sand der Wüste verrotten lassen!"
Karawanenmeister: "Möglich... aber vielleicht auch nicht... wir habe sie schließlich in die Flucht geschlagen, vielleicht haben sie nun etwas Respekt vor uns und lassen sich bestechen..."
Falandra: "Macht nur was ihr wollt, aber euch ist gewiss, dass ihr das ohne mich tun werdet."
Karawanenmeister: "Ihr wollt gehen? Woher bekommt ihr den genug Wasser um die Reise zu überstehen? Und euer Kamel wird sicher auch nicht mehr lange durchhalten."
Falandra ging auf einen der Wagen zu, nahm fast alle der Wasserschläuche und auch die Karte des Karawanenmeister, die er bei dem Angriff fallen ließ, an sich und band sie an das Kamel. Der Karawanenmeister sah sie verdutzt dabei an.
Karawanenmeister: "Hey! Was macht ihr da?"
Falandra: "Ihr sagtet doch, dass ihr mir jeden Wunsch erfüllt nicht wahr? Mein Wunsch ist es, so viele von den Wasserschläuchen mitzunehmen wie ich kann."
Karawanenmeister: "Das könnt ihr doch nicht tun! Wir brauchen das Wasser hier!"
Falandra: "Ach, ich denke die Banditen werden so gutmütig sein und euch genug Wasser geben."
Sagte sie grinsend, stieg auf Kamel und ritt weiter in die Wüste. Der Karawanenmeister schrei noch hinter ihr her und wollte, dass sie zurückkommt, doch Falandra hörte nicht und ritt einfach weiter in die brennende Wüste, wenn die Situation bereits so auswegslos war, wollte sie lieber in der Wüste verdursten, als sich von den Banditen versklaven zu lassen.
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10th February 2013, 21:27
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#7
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Ranger Cimmerian
Rune
Mitra PvE
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Verloren in der Wüste von Shem 2/3
Viele tage vergingen, das Wasser wurde knapp und ein Ende der Wüste war auch nicht abzusehen. Das Kamel wurde immer schwächer, bis es nach einiger Zeit zusammenbrach und schwach im Sand lag.
Falandra: "Das ist mein Ende..."
Völlig unorientiert zog sie noch weiter, bis die Kraft auch schließlich sie verließ. Wie leblos lag sie im Sand. Der Sand, welcher vom Winde umhergeweht wurde, bedeckte sie leicht. Manchmal vernahm mal leichte Bewegungen die von ihr kamen, als sie versuchte sich noch etwas von dem Sand zu befreien. Es schien eher wie ein letztes zucken der Muskeln in ihrem Körper, das zeigte, dass es mit ihr bald zuende gehen würde. Falandra bekam von ihrer Umgebung nun kaum noch etwas mit, und hörte nicht die Stimmen und Schritte die aus der Ferne auf sie zukamen. Es waren einige Nomaden, die Falandra entdeckten. Als sie vor ihr standen, hebten sie die fast tote Cimmerierin auf und versuchten mit ihr zu sprechen, allerdings verstand sie kaum etwas. Die Nomaden brachten sie zu ihrem Lager, welches sie in der Nähe an einer Oase aufschlugen. Sie legten die Frau in eines der Zelte und gossen ihr kaltes Wasser übers Gesicht und in ihren Mund. Das kalte Wasser gab ihr wieder dir Kraft um die Augen öffnen zu können. Noch sehr schwach sah sie sich um und versuchte einige Worte zu sprechen, eine Nomadin jedoch hielt ihr einen Finger vor den Mund und sprach:
Nomadin: "Seid ganz ruhig und spart euch eure Kräfte..."
Falandra schloss die Augen wieder und ruhte sich aus. Die Nomaden verließen das Zelt und gingen Draußen wieder ihren Tätigkeiten nach. Am Abend wachte Falandra auf und sah die Nomaden erschrocken an.
Nomadin: "Ihr seid wach... habt ihr euch gut erholt"
Falandra: "W-Wo bin ich... und wer seid ihr? Seid ihr Wüstenräuber?"
Nomadin: "Wir sind Nomaden die durch die Wüste von Oase zu Oase ziehen. Wir fanden euch im Sand und... nun ja... sonderlich gut ging es euch nicht. Wollt ihr nicht erst einmal etwas essen oder trinken?"
Falandra: "Ja... ja das wäre schön..."
Die Nomadin brachte ihr ein reich bedecktes Tablett mit Früchten, Fleisch und einem Kelch der mit Wasser gefüllt war. Falandra nahm das Tablett an sich und stellte es auf das Bett. Sie hatte großen Hunger und aß so viel sie konnte. Auch den Kelch trank sie mit großen Schlücken aus.
Nomadin: "Sobald ihr geung habt, kommt zu uns ans Lagerfeuer."
Nachdem das Tablett leer war, setzte Falandra sich zu den anderen Nomaden die am Feuer in der Mitte des Lager saßen.
Falandra: "Sagt mir, wer seid ihr?"
Nomadin: "Ich sagte euch doch bereits, wir sind einfache Nomaden die durch das Land ziehen."
Falandra sah sich um und konnte viele Kisten, Fässer, Vasen und Waffen sehen. Für einfache Nomaden waren es jedoch zu viel von all dem und damit hatte sie recht. Die einfachen Nomaden waren Zuagir, die räuberischen Nomaden der östlichen Wüsten. Einer der Nomaden stand auf, ging in eines der Zelte und winkte Falandra heran. Als Falandra im Zelt war, schloss er es und sprach zu ihr.
Nomade: "Du hast bestimmt gedacht, dass du jetzt einfach wieder gehen kannst... nicht wahr?"
Falandra: "Ja das... das habe ich..."
Nomade: "Du wirst hier bleiben... ob du willst oder nicht."
Falandra: "Was meint ihr damit?"
Nomade: "Wir haben dich gefunden... jetzt gehörst du uns."
Falandra: "Oh nein, da irrt ihr euch..."
Nomade: "Nein, das tue ich nicht. Und jetzt zieh dich um, unser Anführer wartet bereits. Ich bin so lange Draußen"
Er zeigte kurz auf ein Bett, worauf ein ein Gewand aus feiner Seide lag und verließ das Zelt wieder. Falandra wusste was nun auf sie warten würde. Sie zog sich um und nach einiger Zeit kam auch der Nomade wieder ins Zelt.
Nomade: "Bist du endlich fertig?"
Falandra: "Ja aber... wohl fühle ich mich nicht..."
Das Gewand war sehr freizügig und durchsichtig, solche Kleidung trug sie noch nie und sehr wohl fühlte sie sich darin auch nicht. Man brachte sie dann in ein großes Zelt in dem feine Teppiche und Kissen aus teurem Stoff lagen. Weiter hinten stand ein prunkvoller Thron, auf dem ein Mann in edlen Kleidern saß, darum lagen große Haufen Goldmünzen. Viele Frauen, ebenfalls in seidene Gewänder gehüllt, saßen um den Thron.
Nomadenführer: "Was haben wir denn hier? Eine Frau aus dem Norden... das... gefällt mir... los, tanze für mich."
Falandra: "Tanzen? Ich... ich kann nicht tanzen."
Nomadenführer: "Soll das heißen, dass ihr in eurem primitiven Land nichts lernt? Bist du also nur dafür gut, um mir die Nacht zu versüßen?"
Falandra: "N-Nein! Das will ich nicht!"
Nomadenführer: "Denkst du etwa, dass ich mich nach dir richte, meine Schöne?"
Falandra: "Na warte, dir werde ich es zeigen!"
Falandra stürzte sich auf ihn, doch der Nomadenführer packte sie mit festem Griff am Hals und zwang sie in die Knie. Gegen ihn hatte sie keine Chance.
Nomadenführer: "Sei ganz ruhig meine Schöne... ich bin mir sicher, dass es dir hier gut gehen wird."
Sie sah ihn nur wütend an und blieb hockend vor ihm. Er küsste ihre Hand, setzte sich wieder und schickte die anderen Mädchen aus dem Zelt.
Nomadenführer: "So meine Schöne... nun sind wir alleine."
Falandra: "Lass mich bloß in Ruhe du Mistkerl!"
Nomadenführer: "Keine Angst... sag mir deinen Namen."
Falandra: "Ich... ich heiße... Falandra..."
Nomadenführer: "Ein schöner Name für eine schöne Frau... ich bin
Menkara... Menkara al' Vashi, Anführer dieses Nomadenstammes... Wir nennen uns Zuagir."
Seine Stimme und die vielen netten Worte schienen eine beruhigende Wirkung auf sie zu haben, denn langsam zauberte sich ein leichtes lächeln auf ihr Gesicht. Dennoch wollte sie lieber weg von hier.
Falandra: "Bitte, lasst mich gehen... ich will keine Sklavin sein!"
Menkara: "Du wirst keine Sklavin sein... nun ja, nicht so ganz... und versuchen zu fliehen brauchst du auch nicht, du bist schon einmal fast in der Wüste gestorben, weit kommen würdest du also nicht... und außerdem, es wäre doch schade um so ein hübsches Mädchen..."
Falandra: "Mir bleibt ja wohl nichts anderes übrig, wie mir scheint..."
Menkara: "Na also... du brauchst keine Angst vor mir zu haben, und nun... tanze für mich... du kannst es sicher..."
Falandra fing an zu tanzen, zwar nicht so gut wie die anderen Frauen aber Menkara schien ihre leichte Unbeholfenheit dabei zu gefallen. Bis tief in die Nacht ließ er sie tanzen, stand dann auf und legte sich mit ihr auf ein großes und sehr gemütliches Bett. Falandra war gar nicht wohl dabei.
Menkara: "Ganz ruhig, meine Schöne... möchtest du etwas Wein?"
Obwohl sie nicht antwortete, schank er etwas Wein in zwei goldene, verzierte Kelche.
Menkara: "Trink Falandra... er wird dir sicher schmecken."
Falandra: "Danke..."
Sie nahm den Kelch, trank einen Schluck und stellte ihn auf einen kleinen Tisch. Als Menkara sie streichelte, rann ihr eine Träne an der Wange herunter.
Menkara: "Weinst du?"
Falandra: "Ja... ich... ich will das alles nicht... bitte lasst mich gehen..."
Menkara: "Bleib in dieser Nacht einfach bei mir... nur hier an meiner Seite..."
Falandra liefen noch ein paar weitere Tränen durchs Gesicht, doch sie war froh, einfach nur bei ihm liegen zu müssen. Nach einiger Zeit schliefen die beiden nebeneinander ein.
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11th February 2013, 08:42
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#8
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Guardian Aquilonian
Ritter des alten Kodex
Mitra PvE
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Hiho Falandra. Wie versprochen hab ich mir deine Geschichte angesehen. Ich kam noch nicht dazu alles zu lesen. Ich habe den ersten Teil gelesen und werde heute Abend die zwei letzten Teile noch beurteilen.
Was mir aufgefallen ist, das du vermutlich deine Geschichte recht schnell geschrieben hast, bzw. nicht korektur gelesen hast. Du hast oft ein Wort zuviel oder zu wenig zwischen den Sätzen. Sowas passiert mir auch ständig, deswegen lasse ich entweder einen Freund mal drüber lesen oder nehme mir die Zeit und lese sie selbst noch einmal sehr langsam und genau. Besser ist es aber wenn das jemand anderes macht, da einem die eigenen Fehler oft nicht auffallen (wollen)
Was mir noch aufgefallen ist, ist das Falandra während ihrer Reise auffällig oft schläft. Eine realistische Reise besteht zu einem großteil daraus Schlafplätze zu suchen. Von daher kann ich den Drang dies ausführlich zu beschreiben durchaus nachvollziehen. Leider musst du an die Leser deine Story denken, die in der Regel nicht daran interessiert sind wie der Protagonist schläft. Stattdessen wollen sie seine Erlebnisse erfahren. Du hättest Zum Beispiel in Tarantia ruhig einen Zwischenfall einbauen können. Das muss nicht immer ein Kampf sein. Eine interessante Bekanntschaft oder ein Gespräch mit dem Wirt zum Beispiel, in dessen verlauf der Leser noch ein wenig über Falandra erfährt. Über ihre Kindheit zum Beispiel. Das selbe Beispiel kann man auch mit den Banditen nehmen die sie überfallen wollten. Diese Szene hättest du mehr ausschmücken können.
Was mir gut gefallen hat war die Beschreibung von Cimmerien. Als riesen Fan von der Aquilonischen Armee, war ich selbstverständlich entsetzt über das Verhalten der Grenzsoldaten und würde diese Hunde mit Minelahus am liebsten zurechtweisen! hehe.
Wie gesagt, heute Abend lese ich noch den Rest der Geschichte durch.
Bleib aufjedenfall dran. Geschichten schreiben ist wie Fußballspielen. Je öfter man es macht um so besser wird man darin.
Freu mich schon auf den zweiten Teil 
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11th February 2013, 13:12
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#9
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Ranger Cimmerian
Rune
Mitra PvE
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Hi
Also den Text habe ich meistens mitten in der Nacht geschreiben... vielleicht liegt es daran, dass da viele Fehler drin sind. Ich werde auf jeden Fall nochmal jemanden drüberlesen lassen, damit ich die Fehler auch wirklich alle entfernen kann
Da ich die Geschichte jetzt schon sehr weit geschrieben habe, wird es wahrscheinlich schwer, da die Sachen einzubauen, die dir fehlen, aber ich werde es auf jeden Fall versuchen
Kann also sein, dass der nächste Teil ein wenig spät kommt ^^
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12th February 2013, 08:51
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#10
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Guardian Aquilonian
Ritter des alten Kodex
Mitra PvE
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Hey Falandra.
So ich hab alles gelesen. Die Geschichte nimmt eine interessante Wendung. Aus der selbstbewussten, starken Cimmerierin wird unerwarterterweise ein verängstigtes Mädchen in den Armen des Räuberhäuptlings. Klingt nach einer klassischen tausend und eine Nacht Geschichte. Die idee gefällt mir gut. An dem Punkt an du jetzt bist hast du eine super Gelegenheit deinem Charakter eine Entwicklung zu verpassen die spannend ist. Doch welche das ist, werd ich hier mal nicht schreiben weil ich dich ja nicht beeinflußen will, hehe
Ein kleiner Punkt noch. Versuche drauf zu achten in einer Zeit zu schreiben. Mir ist aufgefallen das du vom Erzählstil gelegentlich in die Gegenwartsform wechselst und im Großteil aber in der Vergangenheitsform schreibst.
Ansonsten gefällt mir die Geschichte sehr gut. Weiter so. Bin schon gespannt was aus der rothaarigen Amazone wird 
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