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Reload this Page Charakterhintergrund - Luron, Der Löwe
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Old 24th November 2012, 14:06     Darklord17 is offline   #11
Darklord17
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Die Jäger

German server Mitra PvE
Default Schmerz des Wiedersehens

Samyah bat vor einiger Zeit Luron und Ambrys, sie in die Rotlotusmarschen zu begleiten und nach ihrer Familie zu suchen. Sie erfüllten ihr den Wunsch und einige Tage nachdem der Fluch gebrochen war, fanden sie sich in den Marschen wieder.

Die hohen Bäume und ihre Schatten wurden nur gering von dem einstrahlenden Mondlicht verscheucht. Der Boden war weich und feucht und die Laute der Wildnis waren selbst für Luron fremd. Thanos erhielt die Erlaubnis sich umzusehen und zu jagen, da er die Dorfbewohner nicht erzürnen wollte. Im Dorf baten sie um Unterkunft und Verpflegung, welche gewährt wurde. Luron war es nicht gewohnt und noch wachsamer als ohnehin schon. Die Gruppe sprach über die Eltern von Samy und ihr verschwinden, als die Gastgeberin die schöne Styge anstarrte.

Samyah entschied sich mit der Frau zu sprechen und es kam etwas wundervolles hervor. Die junge Styge, von einem Sklavenhändler entführt und einem aquilonischen Adeligen missbraucht, fand ihre Mutter. Sie umarmten sich und küssten sich und weinten vor Freude, sich endlich gefunden zu haben. Das Herz von Luron war voller Freude und Schmerz zugleich. Doch all das sollte sich bald legen, als die ehemalige Dienerin die Wahrheit erfuhr. Ihre Eltern haben sie verkauft, da sie die Händler fürchteten. Denn sie hatten zu hohe Schulden um sie zu tilgen. Doch schmerzte auch sie es, ihre einzige Tochter weg zu geben. Samyahs Herz war gebrochen, voller Trauer und Zorn. Sie verließ das Haus ihrer Mutter, aber ihre Gefährten waren nicht lange weg. Sie kamen sofort zu ihr und schlossen sie in die Arme. Niemals würden sie sie hergeben, verkaufen oder sterben lassen. Sie ist Teil der Familie...ihrer Familie und sie würden für sie sterben.

Zurück im Schlangenkopf saß die Gruppe zusammen und Samyahs Gefährten, versuchten sie aufzumuntern. Was auch nach und nach fruchtete und ihr Kraft gab. Es würde einige Zeit dauern, doch die Wunde würde heilen. Leider jedoch, riss in Luron selbst auch eine Wunde auf. Diese Nacht würde er nur kurz in seinem Bett verbringen. Als der Mond hoch stand erhob er sich nämlich, ging auf den Balkon und sah nach oben. Seine Augen füllten sich mit Tränen. Niemals wieder könnte er seinen Sohn umarmen. Seine Stirn küssen. Ihm zusehen wie er aufwächst. Ihm das Reiten lehren oder was es bedeutet ehrenvoll zu Leben. Ebenso verachtete er sich selbst, da er ihn weder schützen konnte, noch begraben oder beklagen.

Sein Herz ist schwer von Trauer. Auch wenn der Schmerz groß ist, so muss er sich zusammenreißen..denn er muss stark bleiben...für Samyah, für Ambys und Thanos. Die Zeit wird kommen, wo er sie beklagen kann...doch jetzt noch nicht...noch nicht.
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Old 26th November 2012, 22:08     Darklord17 is offline   #12
Darklord17
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Die Jäger

German server Mitra PvE
Default Heilung des Herzens und der Seele

Die Nacht brach über Khemi herein und Luron residierte schon den ganzen Tag in einem der Gemächer des Schlangenkopfs. Doch trug er keine Rüstung sondern die Gewänder die Larays Dienerin Mara genäht hatte. Vor ihm stand ein Kelch mit Wein, während der Kämpfer selbst in seinem Stuhl saß und seinen Helm in den Händen hielt. Thanos, sein treuer Begleiter und Freund, lag wie immer nahe der Tür und beobachtete ihn. Dem Tier schien es zu schmerzen, seinen Herren so zu sehen. Voll von Schmerz und Trauer. Mit nicht mehr als den einen Wunsch, der ihm nie erfüllt werden kann.

Dann öffnete sich die Tür und Ambrys trat ein. Für einen Moment war es laut, aber dann wieder still. Sie sah und spürte Lurons Schmerz und ging zu ihm. Als er ihr seinen Schmerz preis gab, fiel sein Helm aus den Händen und knallte auf den Boden. Der Schmerz über den Verlust seines Sohnes vor so langer Zeit, zerbrach ihm endgültig das Herz. Er klagte und weinte bitterlich in den Armen der Cimmerierin. Schuld über die Unfähigkeit die zu schützen, die ihm alles bedeuteten. Angst davor erneut alles zu verlieren, wenn er beginnt zu lieben. Die Trauer seinen Sohn nie mehr in die Arme schließen zu können, ihm zu sagen wie sehr er ihn liebte und wie stolz er auf ihn ist. Immer wieder fragte er "Warum?". Ambrys selbst rann ebenso die Tränen hinab und sie sagte ihm, dass er keine Schuld trägt, dass er nicht versagte und vor allem, dass er um sie keine Angst haben muss, denn so schnell würde sie ihn nicht verlassen. Er fühlte sich durch ihre Umarmung und dem Streicheln über seine Arme ruhiger und begann von seinem Leben zu erzählen. Dem Anfang und dem Tod.

Ambrys erfuhr, dass seine Eltern ermordet wurden durch Banditen. Ein Jäger ihn ausbildete und er die Frau geheiratet hat, die er sowie auch sein Bruder geliebt haben. Doch entschied sie sich für Luron. Er erzählte ihr von seinem Haus, dem Pferd aus Holz für seinen Sohn, dem Schwert aus Holz, das glückliche Leben bis hin zu diesen einen schicksalhaften Tag. Sie streichelte seine Arme, lauschte den Worten und sah in ihren Gedanken Lurons Leben. Als seine Geschichte endete sagte er ihr, dass sie die Einzige sei, die über seine Vergangenheit so genau erfuhr und ihm zuhörte. Außerdem offenbarte er ihr endlich, dass nur zwei Personen sein Herz jemals so stark machten und ihm Kraft gaben. Sera und Kronon...Weib und Sohn des alten Lebens.

Dann öffnete er seine Hand und zeigte eine Halskette mit einem Zahn des Tieres, dass er einst mit bloßen Händen erlegte. Ein Löwe wie er. Dann schwor er ihr: "Hiermit schwöre erneut...unter den Augen der Götter...dass du die Eine bist...die ich auf ewig..lieben, ehren, beschützen und stützen werde...dass kein anderes Weib mich mehr spüren wird außer du...dass mein Herz dein ist...sollte ich versagen oder meinen Schwur brechen...so soll ich in den Tartaros geworfen werden...wo Krähen meine Zunge...und mein Herz jeden Tag aufs Neue herauspicken...dies schwöre ich so wahr ich Luron, der Löwe bin..." Sie war ergriffen und küsste ihn voller Liebe, was er ebenso erwiderte. Für kurze Zeit stand die Welt still und alles um sie herum war vergessen. Kein Kampf, kein Tod, keine Narben...nur sie beide und ihre Liebe zueinander. Er legte ihr die Halskette an und band sich somit an sie, bis Thanatos ihn holen würde. Sie tat es ihm gleich und legte ihm ihre wertvolle Clanhalskette an. Mehr war nicht geblieben vom Clan der Füchse. Ambrys wollte, dass er es trägt und das tut er und wird er.

In dieser Nacht liebten sie sich und schliefen eng umschlungen ein. Keine Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft war in ihren Köpfen, nur das hier und jetzt zählte.

Last edited by Darklord17; 27th November 2012 at 11:18..
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Old 29th December 2012, 11:28     Darklord17 is offline   #13
Darklord17
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Die Jäger

German server Mitra PvE
Default Gnade und ihre Folgen

Fast ein Jahr ist es nun her, seid Luron seinen verräterischen Bruder getötet und seine Mannen verschonte. Doch ob es so eine gute Entscheidung war dies zu tun, würde sich noch zeigen.

Es ist ruhig gewesen in Stygien. Seitdem die Gruppe sich mit den riesigen Heuschrecken in der Provinz anlegte und um Haaresbreite den Sieg erlangte, passierte nichts. Luron hielt sich mit Training und kleinen Banditenjagdten bei Laune, während er so oft er konnte seine Ambrys lieben konnte. Dieser Müßiggang und die Ruhe sollte sich ändern, als eines Tages Ambrys mit Informationen über einige Banditen in der Kanalisation in Tarantia kommen würde. Am Beginn war Luron dagegen, da es dort unten in diesen Kloaken immer Banditen gab und sie wohl auch keine Herausforderung ist. Doch er kann seiner geliebten Ambrys nichts abschlagen und entschied sich dafür. Ein gutes Training, würde es schon sein.

Nach Tagen der Schiffsreise in Tarantia angekommen führte Luron die Gruppe sofort ins Reichenviertel. "Mit Speck fängt man Mäuse und in diesem Reichenviertel gibt es reichlich Speck", sagte der Jäger als Begründung. Empfangen wurde der Trupp von brennenden Barrikaden und nicht viel weiter einigen nemedischen Verbänden. Sie mähten soviele nieder, bis sie die Verteidigungsstellung der Aquilonier erreichten. Dort wurden sie von einem Kämpfer der schwarzen Drachen aufgehalten. Luron der nicht viel von Kämpfern hält, die aus ihrem Rang größten Respekt fordern, legte sich sofort mit dem Mann an. Er seinerseits war rassistisch und beleidigte die Stygierin Samyah und die Cimmerierin Ambrys. Das Wortgefecht ging eine Weile so, bis Ambrys ihren Löwen zügelte und er erneut fragte. Dieses mal ohne Beleidigung oder ähnlichen. Es klappte, auch wenn der schwarze Drachen Kämpfer die Gruppe für verrückt gehalten hat gab er ihnen die Information.

Drei Ziele gab es zum Ausschalten, ein Hundeführer, ein Sprengmeister und ein Bogenschütze. Die Drei sollten angeblich nicht zu töten sein, doch das wollte der Löwe selbst herausfinden. Also gingen sie hinab. Dort wo der Kämpfer es ihnen sagte und erreichten nach einigen Stiegen und Leitern die Zisterne. Dort unten wo, das Nutz und Trinkwasser von Tarantia bewegt wurde hausten sie. Üble Gesellen, die die Luft verpesteten. Für Samyah und Ambrys war der Gestank von Blut, Schweiß, Tod, Ausscheidungen und andere Sekrete fast unerträglich. Luron erinnerte es lediglich an die Gruben in Koth. Er stürmte als erster los und ließ beim ersten Gegner bereits den Kopf rollen. Die zwei Frauen an seiner Seite erledigten, die anderen zwei Verbrecher. Als dies erledigt war, untersuchte Luron die Leichen um zu sehen ob sie zu einer Gruppierung gehören oder nicht. Er fand etwas und konnte es zunächst nicht glauben. Ein Stofffetzen mit einem blauen Löwenkopf darauf, welcher durchgestrichen war. Das war das Zeichen seines Bruder und zuvor das von Lurons Jägertrupp. Doch ließ er keine voreiligen Schlüsse zu und metzelte sich weiter bis zum Hundeführer. Wie der Drache sagte, er führte seine Hunde meisterhaft. Doch die Panzerung von Luron führte höchstens dazu, dass sich die Hunde ihre Zähne ausbissen und ein leichtes Opfer für den Löwen waren. Der Kampf wurde mit zehn Schnitten durch jeweils ein Schwert am Oberkörper des Verbrechers beendet. Auf seinem von zwanzig Schwertschnitten gezeichneten Körper, fand Luron ein erneutes Symbol. Diesesmal hatte es noch einige Runen dabei, welche nur die Leitjäger hatten und es war klar...die Offiziere und ihr Gefolge haben sich hier eingenistet und aus Lurons Schwäche Gewinn gemacht. Voller Zorn und Hass führte er seine Begleiterinnen weiter. Gespaltene und abgetrennte Köpfe, tiefe Bauchwunden und Schwertwunden über den ganzen Körper zierten die Leichen unter Lurons Füßen bis sie am Sprengmeister ankamen.
Der Sprengmeister gehörte Samyah. Sie war flink und schnell genug um seine geworfenen oder aufgestellten Bomben zu beseitigen, indem sie entweder auswich oder die Lunten durchtrennte. Währenddessen zerfetzte das Liebespaar die Verstärkung. Luron bewegte sich geschmeidiger und gleichmäßig durch die anbrandenden Verbrecher. Seine Schwerter blockten ab und schnitten präzise wichtige Körperstellen durch. Einige Verbrecher entgingen seinen Klingen doch fielen durch die von Ambrys. Auch dem Leichnam des Sprengmeister durchsuchte der Löwe und fand ein weiteres Offizierszeichen der ehemaligen Jäger. Er raste und verfluchte sich für seine Gnade. Ambrys wollte ihn beruhigen und diese Gedanken aus seinem Gemüt treiben, doch war es schwer. Ein Verbrecher mit einer recht leichten Verletzung packte dann das Bein von Luron und bettelte um Gnade. Doch diese Zeiten waren vorbei. Keine Gnade mehr und so trat der Jäger mit seinem schweren Stiefel in den Brustkorb des Mörders und tötete ihn. Einer sei noch über und den würde Ambrys strecken. Ihr Schild gab ihr Schutz vor den Pfeilen des Feiglings, der sich hinter Barrikaden versteckte. Als die letzte Barrikade fiel stürmte Luron entgegen jeder Vorsicht los und erschlug den Mann selbst. Bevor jedoch des Löwen Schwert den Wanst des Schützen durchlöcherten, wurde der wilde Kämpfer am Ellbogen von einem Pfeil gestreift. Auch er trug ein Offiziersabzeichen und sein Kopf zierte Lurons Gürtel. Leicht verletzt brachte er seine Begleiterinnen zurück an die frische Luft und warf dem schwarzen Drachen die zwei Köpfe und das abgezogene Gesicht hin. Der Drache war erstaunt und glücklich zugleich. Er würde sich wohl wieder melden, wenn es erneut schlecht stünde.

Heute wurde nicht gefeiert. Sie gingen in die Taverne, teilten den Lohn auf und zogen sich in die Zimmern zurück. Sie wuschen sich, verbanden ihre Wunden und legten sich schlafen. Doch davor saß Luron noch da und streichelte über das Holzschwert seines Sohnes. Welches er in Stygien von Ambrys erhielt, als er in der Nacht ebenso wie jetzt nachdachte. Bald legte er sich zu ihr und nahm sie in seine Arme, wo er Ruhe finden konnte.

Die Ruhe würde nicht sehr lange halten, denn es kommt etwas auf ihn zu. Was es ist, wissen nur die Götter.
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Old 6th January 2013, 13:54     Darklord17 is offline   #14
Darklord17
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Die Jäger

German server Mitra PvE
Default Hilfe im Norden

Falandras Ruf

Thanos murrt und Luron bindet sich den langen Fellumhang um. Ambrys schmunzelt nur über das Verhalten gegen die Kälte. Sie sind in Cimmerien angekommen, in der Ansiedlung von Falandras Stamm. Die Häuptlingstochter und Freundin der Jäger, hat um ihre Unterstützung gebeten. Ohne viel zu überlegen zogen sie los. Sie trafen die Cimmerische Schützin beim großen Feuer inmitten des Dorfes. Sie benötigt Kämpfer um die plündernden und mordenden Vanir aus ihren Lande zu vertreiben. Denn jetzt vergreifen sie sich schon an den Kindern und zerstören so bald die Zukunft des Stammes. Ebenso dankbar und glücklich leuchteten Falandras Augen auf, nachdem sie den Jägern ihre Situation erklärte. Ihr Ziel war der Norden, wo sich ein Lager der Vanir befand mit Gefangenen.

Das Reich eines Banditenkönigs liegt in eisiger Kälte und Schnee. Doch da die Reise einige Tage dauerte hatten der Tiger und der Löwe in Menschengestalt genug Zeit um sich anzupassen. In einer Ruine trafen die vier Kämpfer auf die anderen Cimmerier. Sie wurden angeführt von einem Kämpfer, der bei Lurons Bezeichnung nur Hohn übrig hatte. Doch gab es unter den Männern einen jungen Soldling, der den Löwen verehrte und ihn bat ihm einige Tricks beizubringen. Luron willigte ein, sofern der Junge überleben würde hätte er die Ehre etwas zu lernen. Der Plan war einfach.

Der länger anwesende Trupp würde die Vanir ablenken und die meisten zu sich ziehen, während Falandra mit den Jägern von hinten angriff. Alles lief perfekt. Köpfe rollten, Knochen brachen, Gedärme quollen heraus und Blut floss in Strömen. Der Befreiungstrupp säuberte die Treppe und das Lager mit den Gefangenen. Luron benutzte seine cimmerische Axt und zerbrach die einfach geschmiedeten Schlösser. Daraufhin bewaffneten sich die cimmerischen Gefangenen und deckten den Rücken. Hoch oben fanden die Befreier einen Toten, Falandra kannte ihn und trauerte um den Leichnam. Doch war nicht lange Zeit. Ambrys und der Löwe nahmen den Leichnam ab und wickelten ihn in ein Fell. Auch wenn er durch solch eine Schändung starb, so hatte der Mann wenigstens eine anständige Beisetzung verdient. Das Problem an der ganzen Sache war jedoch, dass sie nicht dazu kamen. Denn als sie abziehen wollten, tauchten turanische Bogenschützen und Krieger auf. Sie hatten die Gruppe verfolgt und sie in eine Falle gelockt. Der Anführer kannte Ambrys und war derjenige, der sie in der Sklaverei vergewaltigte und sich an ihr ergötzte. Sie stockte und wurde bleich im Gesicht, als sie ihn erkannte. Luron war Feuer und Flamme, ein wildes Tier könnte man sagen. Er wollte das Blut des Mannes, selbst den tödlichen Schuss auf seinen geliebten Tiger konnte er abwehren. Es wäre das Ende gewesen, hätten die Cimmerier nicht von hinten angegriffen und Chaos verbreitet. Der Anführer floh, doch Luron stillte seinen Blutdurst. Er versuchte sich in einer selbst entwickelten Kampfkunst. Indem er seine beiden Schwerter nach hinten drehte, sodass die Klingen seinen Unterarm entlang fuhren, sich selbst etwas bückte und geschwind wie gewand los rannte war er schwer zu treffen. Kurz vor den Bogenschützen sprang er in die Luft breitete seine Arme wie Flügel aus und köpfte Zwei von ihnen. Nur um kurz darauf den zwei nächsten, die Schwerter kniend in den Wanst zu rammen. Diese Schützen, hatten ihre Bögen gespannt und auf Brusthöhe gerichtet. Doch trafen sie durch das Loslassen des Pfeils nicht Luron oder ihren Gegenüber, sondern die etwas versetzten Männer. Sechs Tote auf einen Streich...das war der Flug der Sphinx. Währenddessen schoss Falandra gezielt den Kämpfern das Leben aus dem Körper, Ambrys schlug ebenso zu mit Schild und Schwert. Thanos knackte mit seinen Kiefern Köpfe und zerkratzte die Körper der Feinde. Nur wer floh überlebte, der Rest starb. Schrammen und Kratzer zeichneten ihre Körper, während sie auf einem Berg von Leichen standen.

Als alles ruhiger wurde und die Gruppe sich in Sicherheit gebracht hatte, nahm der Löwe seine Geliebte Ambrys in die Arme. Denn bei jeden Kampf fürchtet er um sie und ihr Leben. Sie zögerte kurz, durch die aufkommende Erinnerung des Turanischen Anführers. Nur um dann ihrem Liebsten in die Arme zu fallen und ihn fest an sich zu drücken. Denn sie wusste wer er war. Die Cimmerier waren frei, das Blut floss in Strömen. Doch vorbei ist es noch lange nicht.
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Old 21st January 2013, 10:17     Darklord17 is offline   #15
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Die Jäger

German server Mitra PvE
Default Das Rätsel um Ambrys

Suche in Khemi und mysteriöse Begegnung

Luron erwachte langsam in den Gemächern des Schlangenkopf. Wie immer drehte er den Kopf zur Seite und wollte seine geliebte Ambrys beim Schlafen beobachten. Das Problem war nur, dass Ambrys fehlte. Ihr Schlafbereich auf dem gemütlichen Bett, war kalt. Doch Luron dachte sich nichts und setzt sich auf den Stuhl, um zu Frühstücken. Dann sah er es. Ambrys Reisegepäck war noch da, sowie fehlte auch eine Nachricht. Der Löwe machte sich Sorgen, weckte daher Thanos und rüstete sich aus. Dann trat er aus seinen Gemächer und rief Ambrys Namen, doch außer Samyah meldete sich niemand. Waffen, Schild in den Gemächer lassend und ohne Nachricht verschwinden? Das ist nicht Ambrys Art und das machte Luron Sorgen. Samy, Thanos und er begaben sich auf die Suche.

Zuerst fragten sie Gezzet und Amsi, die Besitzer der Taverne. Eine Dienerin hat einen Schemen in der Nacht aus der Taverne huschen sehen. Doch für Luron zu ungenau, also ging er raus. Er ließ Thanos an etwas von Ambrys riechen und untersuchte die Spuren im Sand. Nichts. Was zum zweiten Ort führte. Dem Fährmann in die Provinz. Womöglich ist sie dorthin abgereist. Aber auch der Fährmann hat sie diese Nacht nicht gesehen. Beim Fährmann, nahm Thanos die Witterung auf und wurde unruhiger. Sie folgten den Tiger zu einem Händler, ganz in der Nähe zum Karpfen. Nach den bittenden und eindringlichen Worte von Samy entschied sich der Händler ohne Silber zu antworten. Ambrys war dort und kaufte einen Dolch. Sie schien aufgebracht, als würde sie jemand verfolgen. Des Löwens Unruhe stieg immer mehr.

Die Jäger folgten dem beschriebenen Weg und sahen sich am Strand um, wo kleine Kinder über eine nächtliche Opferung sprachen. Luron, der selbst einmal Vater war, übernahm die "Befragung" der Kinder. Sie antworteten ihm brav und wurden mit einem Silbertaler pro Kopf bezahlt. Samyah kümmerte sich dann um den selbstverliebten Wachstygier, bei der satten Opferschlange. Ambrys war nicht das Opfer und den Beiden fiel ein Stein vom Herzen. Dann nahm Thanos erneut die Witterung auf. Bei kleinen Lehmhäusern von Fischern, begann er zu schnüffeln und zu suchen. Die Fischer und Handwerker, wurden unruhig und schienen der Unterwelt anzugehören. 13 hagere Gestalten mit Werkzeugen umkreisten dir Drei. Thanos begann bedrohlich zu knurren und die Zähne zu fletschen, während Luron seine Schwerter zog. Der Anführer dieser Verbrecher wollte Gold oder die ausgebreitenen Schenkel von Samyah für das Wissen um Ambrys. Doch bevor alles zu eskalieren drohte, kam ein trainierter und vermumter Keshaner zu der heißen Zone. Gegen einen Schwur von Luron, würde er ihnen helfen. Er habe den Jäger schon geraume Zeit gesucht und scheint seinen Worten nach Derketo zu dienen. Wie auch immer, Luron schwor ihm folgendes:

"Ich werde dir helfen, bei was auch immer. Sollte sich jedoch herausstellen, dass mit Ambrys Verschwinden etwas zu tun hast...dann wird die Hölle ein Paradies für dich sein nachdem ich mit dir fertig bin."

Der Keshaner willigte ein und auch der Anführer der Verbrecher begann zu singen. Sie sollten Ambrys festhalten, aber haben sie nicht geschlagen oder geschändet. Man habe es ihnen auch verboten. Also ließ Luron sie am Leben...vorerst. Dann gingen sie mit dem Keshaner in den Karpfen um zu reden.

Die Zeit ist knapp. Jede verstrichene Stunde kann Ambrys weiter von den Jäger entfernen und näher zum Tod oder Sklaverei führen. Nur sie zählt noch für Luron.

Spurensuche in der Wüste

Nach einer gefühlten Ewigkeit im Purpurkarpfen, konnte Luron den Keshaner und Samyah dazu bringen endlich abzureisen und Ambrys zu suchen.

Ihr Ziel war Furt Bubastes. Besser gesagt das Dorf Alja'Suk am Styx. Sie wussten nicht wo die Sklavenschiffe anlegten und wo sie ihre Waren verkauften, also fragten sie zunächst einen der Fischer. Es stellte sich heraus, dass die Sklaventreiber wohl auch die einfachen Bürger in ihrer Gewalt hatten. Der Fischer hatte zuviel Angst um ihnen helfen zu können, also suchten sie weiter. Ihr nächstes Ziel war ein Dorfbeschützer, welcher mit einem Lügennetz überlistet werden sollte. Die Drei sollten im Auftrag eines Adeligen namens Ankur Sotarep unterwegs sein. Das Dumme war nur, der Mann war schon seid 3 Monaten tot und das wusste Ker nicht. Der Dorfbeschützer spielte jedoch sein eigenes Spiel und lotste die Gruppe in eine Falle. Für Luron eine recht mickrige Falle. Drei Männer gegen einen Gladiator und Jäger, einer schnellen Dolchkämpferin, einem Kriegstiger und einen geheimnisvollen Messerkämpfer. Thanos wurde auf den Dorfwachmann gehetzt. Der Tiger biss dem Mann in die Schulter und drückte ihn nach unten, während die anderen Drei sich um die Wegelagerer kümmerten. Als ihre Leichen nach wenigen Sekunden am Boden lagen, kümmerte sich Luron selbst um das Verhör. Er stieg dem Stygier in die Schulterwunde und drückte zu. Unter Schmerzen und Todesangst flehte er um sein Leben: "Versprecht mir, dass ihr mich am Leben lasst und ich sage euch alles." Luron war gewieft und sagte nur:"Sprich." Vor Schmerzen und Panik ein nicht gesagtes Versprechen hörend, verriet er die Position des Sklavenschiffs. Ker wollte dem Mann die Kehle aufschlitzen, aber Luron reichte es langsam und er hielt den Keshaner zurück. Denn nicht durch ein Messer sollte der Mann sterben, sondern durch die Reißzähne und Klauen seines Tigers. Das Tier riss den Bauch des flehenden Mannes auf und zog seine Innereien heraus, woran er sich labte. Nach ein paar Minuten gab Luron das Zeichen zum weitermarschieren.

Dann trennten sich die Wege der Gruppe. Der Keshaner begann mit Samyah zu turteln und die Umgebung zu bewundern. Luron war außer sich vor Zorn, sagte der Mann noch er suche seine Tochter Chawe. Der Löwe verlor Frau und Kind und jetzt erneut wurde ihm eine Frau genommen. Er sah wie ein Mann ausrastet, wenn sein Blut oder seine Geliebte geraubt wurde. Er würde niemals andere Gedanken haben als das Verlorene zu Finden haben. Nach einer kurzen Keilerei ging Luron angewidert weiter, bezahlte die schäbigen Sklavenwachen zum Durchlass und ließ die anderen Zwei zurück. Luron sprach mit dem Schiffkapitän und musste sich im Zaum halten, ihm nicht die Kehle rauszureißen. Drei Dutzend Männer würden ihn sonst töten. Während der Unterhaltung zwischen Kapitän und Jäger, mussten sich Samy und Ker oben mit der zweiten Sklavenwache auseinandersetzen. Sie versuchte Samyah zu zwingen ihn zu verwöhnen, doch sie drehte den Spieß um als sie ihren Dolch an sein bestes Stück hielt. Ker tötete daraufhin den Mann und lehnte ihn schlafend an den Pfeiler. Es würde nicht lange dauern bis man die Leiche entdeckt, bleibt zu hoffen dass sie bis dahin wieder weg sind. Doch endlich gab es einen Lichtblick. Luron erfuhr das ein Mann namens Bakophsa, ein hießiger Räuberprinz, eine Frau kaufte die auf Ambrys Beschreibung passte. Nach der Bezahlung und der Sicherstellung, dass dem Räuber nichts passiert kehrte Luron zurück und führte das Gefolge weiter zu dessen Unterschlupf

Die Jäger, vor allem Luron, hoffen nun Ambrys unversehrt vorzufinden. Wie auch immer...die Sicherstellung war eine Lüge und es würde ein Blutbad geben, dass sich die stygische Sonne am nächsten Tage in einem Rot erheben wird.

Last edited by Darklord17; 6th February 2013 at 13:18..
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