In der Tat, da gibt es nochs ehr viel zu erforschen. Und ich hoffe, ich bekomme die Gelegenheit dazu. Vorerst aber mal weiter mit meiner "kleinen" Geschichte...
4 Das Mysterium
Schon nach wenigen Schritten landeinwärts blieb ich wieder stehen, und staunte. Der Anblick veränderte sich erstmals wieder, nachdemm ich diese offensichtlich verfluchte Parallelwelt betreten hatte. Hier fand sich - zu meinem Erstaunen - erstmals wieder ein Zeichen von Leben, richtige, atmende Pflanzen, die vom wuchernden grünen Etwas noch nicht völlig ausgerottet worden waren...
Pflanzen
Es dauerte nicht lange, bis ich entdeckte, wonach ich gesucht hatte, weitere eindeutige Beweise für eine unbegreifliche Tragik, die sich hier vor langer Zeit schon abgespielt haben mußte. Ich mochte mir den Prozeß kaum vorzustellen, wie lange diese giftig grüne Masse gebraucht hatte, das Land nach und nach zu überwuchern, ein Prozeß, der noch nicht abgeschlossen war, wie man an den noch lebenden Pflanzen sah. Und daß dieses ganze Gebiet einst von mehr Leben als nur jenem von Pflanzen gezeichnet war, den Beweis dafür sah ich jetzt vor mir, in aller schrecklichen Deutlichkeit...
Blut 1
Blut! Viel Blut, das davon zeugte, was hier einst geschehen war. Kein menschliches Wesen hatte überlebt, doch was genau geschehen sein mochte, das entzog sich nach wie vor meiner Vorstellung. Verschwundene, schwebende Häuser, ausgerottetes Leben aller Art - "normale" Kämpfe und Kriege waren nichts im Vergleich zu dem, was hier geschehen sein mochte. Es konnte nur von unglaublich dunklen Mächten zeugen, die hier ihr Unwesen trieben, und ich war entschlossen weiter zu forschen, um mehr herauszufinden. Ganz gleich was es mich auch kosten sollte.
Und die nächste Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die Aura des Bösen verdichtete sich immer mehr, und ein Gefühl beschlich mich, als könne es - was immer es war - jeden Moment über mich herfallen...
Blut 2
Noch mehr Blut, und dieses mal als unwiderlegbares Zeugnis eines furchtbaren Rituals, das hier stattgefunden hatte. Offenbar hatte die dunkle Macht Helfer gehabt, welche ihr dies alles als Opfer dargebracht hatten, wohl einschließlich ihrer selbst, da auch die dunklen Helfer nicht mehr existent schienen. Aber natürlich gab es immer wieder genug Willige unter den Menschen, die rekrutiert werden konnten, um weitere Landstriche nach und nach von der Weltkarte zu tilgen.
Es dauerte seine Zeit diese Wahrheit zu begreifen. Zwar wußte ich weiterhin nicht, wer oder was hinter all dem steckte, aber die Mechanismen und Auswirkungen begriff ich nun um so deutlicher. Der Atem des wahren Bösen war so gewaltig, daß es dies alles anrichten konnte, während der große Teil der Menschen nicht einmal begriff, was vor sich ging. Es mußte also etwas geschehen, dringend. Aber zunächst war es wichtig dieser toten Welt wieder zu entkommen - nur, wie? Ich mußte einen Weg zurück finden, durch den Spiegel, und so schaute ich mich wieder überall um...
Suche 1
Suche 2
Suche 3
Suche 4
Suche 5
Nirgends ein Weg aus diesem verfluchten Gebiet, der Weg, den ich gekommen war, stand umgekehrt nicht zur Verfügung. Aber ich gab nicht auf und beschloß die Insel weiter zu umrunden und die Suche fortzusetzen...
Umrundung 1
Es mußte irgendwo einen Weg heraus aus diesem verfluchten Gebiet geben, und ich war fest entschlossen, ihn zu finden, egal wie weit ich noch wandern mußte, egal wie lange es noch dauern sollte...
Umrundung 2
Umrundung 3
Die Umrundung der Insel half mir nicht wirklich weiter. Instinktiv spürte ich, daß die Antwort wiederum mit dem Vulkan zu tun hatte, schließlich durchquerte seine Lava auch beide Ebenen dieser Welt. Und so machte ich mich abermal an einen Aufstieg, dieses mal von einer anderen Seite aus...
Aufstieg 5
Und wieder gab es atemberaubende Aussichten, die mich immer wieder innehalten ließen, um ein wenig zu entspannen und genießen...
Ausblick 1
Ausblick 2
In dieser Höhe gab es auch Ruinen, die ich nicht wirklich zuordnen konnte, von der Architektur her mußten sie älter sein als alles, was mir geläufig war. Sie waren auch von der anderen Seite des Spiegels nicht zu sehen gewesen, und die Vermutung lag nahe, daß sie durchaus etwas mit dem Mysterium hier zu tun hatten...
Ruinen 1
Ruinen 2
Ruinen 3
Ruinen 4
Ruinen 5
Ruinen 6
Ruinen 7
Ruinen 8
Ruinen 9
Ruinen 10
Momentan half mir das alles aber nicht weiter. Endgültige Antworten gab es keine, der so mächtige, alte Vulkan wahrte weiterhin sein dunkles Geheimnis...
Vulkan 1
Vulkan 2
Es gab nicht viele Möglichkeiten, die für mich noch in Betracht kamen, einen Weg zurück zu finden, außer irgendwie dem Verlauf des Lavaflusses zu folgen. Vielleicht konnte er mich schließlich zurück in meine eigene Welt führen, mittlerweile war dies die letzte Hoffnung, an die ich mich klammerte...
Der Lavafluß 4
Der Lavafluß 5
Ich folgte der Lava, vorsichtig und in gebührendem Abstand...
Der Lavafluß 6
Der Lavafluß 7
Und meine Hoffnung begann zu wachsen, nachdem ich endlich auch wieder echte Natur vor mir sehen konnte - echte, lebende Bäume und Pflanzen...
Der Lavafluß 8
Aber der Weg war alles andere als ungefährlich, und noch hatte ich mein Ziel nicht erreicht, noch war ich nicht wieder in Sicherheit - auch wenn der Anblick vertrauter wurde...
Der Lavafluß 9
Und tatsächlich, schließlich hatte ich es geschafft, am Rande der unsichtbaren Mauer blickte ich in meine eigene Welt zurück - und hier war die Barriere tatsächlich durchlässig - zumindest in diese eine Richtung...
Am Ziel
Ich hatte wieder normalen Boden unter meinen Füßen, zurück auf der Insel Tortage hatte ich das große Abenteuer unbeschadet bestanden...
Tortage 1
Tortage 2
Die Reise hatte mir etwas eingebracht. Nicht alle Antworten, die ich suchte, aber Beweise für meine Vermutungen, Beweise auf Vorgänge einer viel größeren Dimension, als es die meisten Menschen auf Hyboria auch nur ahnen konnten. Jetzt galt es weiter zu forschen, um tiefer in diese unglaubliche Verschwörung zu dringen, um herauszufinden, was hier wirklich vor sich ging, und wer dahintersteckte. Und ich wußte, wo ich als nächstes anzusetzen hatte, denn auf meinem langen Weg hatte ich mich an etwas erinnert. Fragmente aus einer fernen Vergangenheit, meine Familiengeschichte betreffend. Ich mußte nach Hause zurückkehren und in meinen alten Unterlagen forschen - nach einem bestimmten Tagebuch, von dem ich hoffte, daß es noch vorhanden war.
Lange hatte ich daran nicht mehr gedacht. Aber nun war es an der Zeit das Buch wieder hervorzuholen und darin zu lesen - bewußt darin zu lesen, wie ich es vorher nie getan hatte. Zu verrückt und unglaubwürdig hatten die Aufzeichnungen geklungen. Aber nun war ich bereit für Wahrheiten jenseits der normalen Vorstellungskraft, und ich war mir sicher, dieses Tagebuch enthielt weitere wichtige Hinweise. Die Erinnerungen lagen zu lange zurück, es wurde Zeit sie aufzufrischen...