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Reload this Page Charakterhintergrund - Cammy
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Old 9th June 2012, 00:03     Riona is offline   #1
Riona
Barbarian Aquilonian
   
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Wild Hearts

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Default Cammy

Die Schwarze Hand wird geboren

In Tarantia geboren, doch früh aus der Zivilisation gerissen von ehrlosen und skrupellosen Sklavenhändlern, verschleppte man die Aquilonierin bis tief in den Süden. Sie bekam auf ihrer „Reise“ viele fremde Länder und Orte zu sehen bis eines Tages in einem kleinen Örtchen nahe der Grenze von Shem und Stygien man auf sie aufmerksam wurde...

„Hmmmm..... Sie würde eine gute Sklavin abgeben, aber sie sieht etwas mager aus, meint ihr nicht?“

„Ihr macht wohl Witze? Für eine Aquilonierin hat sie doch alles wonach euch begehrt,...“

„Hehe.... nunja, sie ist eine Frau, das reicht ja eigentlich schon... Habt ihr sie denn gut... erzogen?“

„Sie wird alles tun was ihr verlangt, da könnt ihr sicher sein. Sie hat selbst miterleben dürfen was mit denjenigen passiert die sich widersetzen....“

„Hm, gut gut... was wollt ihr für sie haben?“


Die Diskussion der beiden Stygier wurde eifrig fortgeführt während Cammy langsam die Augen öffnete und sich verwundert umsah, wo hatte man sie diesmal wieder hingebracht? Als sie völlig wieder bei ihren Sinnen wahr spürte sie einen starken Schmerz am Hinterkopf, man hatte sie mal wieder völlig rücksichtslos bewusstlos geschlagen um den Transport zu erleichtern.
Sie ließ ihren Blick schweifen und erblickte einen riesigen Bazaar vor sich, eine riesige Menschenmasse tummelte sich zwischen den ganzen Ständen, eifriger Handel wurde betrieben, es musste sich wunderschön anfühlen sich hier frei bewegen und umsehen zu können, doch das blieb Cammy verwehrt, sie war wie so oft mit schweren Ketten an einen Holzpflock gefesselt auf einer Art „Bühne“, dem typischen Ort für den Sklavenhandel.
Als ihr Blick auf die beiden Stygier vor ihr fiel, lauschte sie aufmerksam.

„Nun gut, für 500 Goldstücke gehört sie dir Shanti, aber das ist das letzte Mal das ich dir einen Nachlass gewähre, das das klar ist! Ich muss auch von irgendwas leben...!“

„Thekmar, mein Freund.... es gibt doch keinen Grund gleich so aufbrausend zu werden. Ich werde mich wie üblich gut um das Mädchen kümmern und du kannst drauf vertrauen das wir uns schon bald wiedersehen werden...“


Cammy lauschte unbemerkt weiter und musterte den stygischen Mann der versuchte mit ihrem Meister zu verhandeln. Der Stygier war groß, in feinste Leinen gekleidet mit Goldverzierungen, seine roten Augen strahlten eine Wärme aus die unbeschreiblich war. Sein Blick jedoch war listig und er wusste das er hier ein gutes Geschäft machen würde. Als die beiden Männer ihr Geschäft beendeten wendete sich Thekmar zu der Aquilonierin, er war ein feister Kerl, immer mit einem dreckigen Grinsen im Gesicht wenn er wieder mal Gold in seine Taschen stopfen konnte.

„Haha... Sieht so aus als ist deine Reise vorbei, du wirst ein schönes Zuhause finden bei Shanti... sofern dich seine stygischen Frauen nicht töten und an die Schlangen verfüttern... haha...“

Völlig emotionslos sah die Aquilonierin dem Stygier ins Gesicht, kein Wort wich über ihre Lippen.
Unsanft wurde sie von ihren Fesseln befreit und in die Richtung von Shanti, ihrem Käufer, gestoßen. Der erschreckt zur Seite wich und die Aquilonierin zu Boden stürzen ließ. Nur ein genervtes Stöhnen folgte und er verdrehte die Augen.

„Bei Set’s heiligem Gift, musste das denn sein?“

Thekmar lachte hämisch und wandte sich ab, während Shanti der Aquilonierin aufhalf. Cammy sah dabei am Boden eine kleine Nadel liegen, die sie geschwind griff und in ihrer Handfläche versteckte...

„Nun komm, wir haben eine etwas längere Reise vor uns, und versuch keine Dummheiten. Wir werden von Wachen begleitet.“

Die Aquilonierin zuckte nur leicht mit den Schultern und sah mit ruhigem Blick zu dem Stygier der ihr offensichtlich nichts böses will, oder doch?
Sie machten sich auf mit einer Karawane weiter Richtung Süden, ihr Weg führte sie durch die weite Wüstenlandschaft von Stygien bis tief nach Kheshan, wo ihr neuer Herr in einer Stadt namen Alkmeenon eine großes Stück land besaß, darauf wurde eine prunkvolle Villa erbaut.
Von Außen gleichte sie fast einem Palast, überall Marmor, Gold und Silber. Der Stygier musste ein sehr reicher Mann sein. Im Innenhof angekommen begrüßten den Stygier bereits mehrere Diener und Frauen. Shanti winkte jedoch gelangweilt ab und wendete sich seiner neuen Errungenschaft zu

„Hör gut zu, ich werde dir ein wundervolles Leben hier bereiten wenn du bereit bist dafür deine Freiheit aufzugeben, dir soll es an nichts mangeln und du sollst nur die schönsten Kleider tragen, alles was du begehrst im Austausch für deine Freiheit...“

Cammys Blick wurde für einen Moment etwas nachdenklich, bevor sich leicht nickte und die ganze Sache erstmal auf sich beruhen ließ. Man brachte sie in den Westflügel der Villa zu den anderen Frauen. Die Tage vergingen und Cammy genoss den Luxus den man ihr bot. Eines Nachmittags klopfte es kraftvoll an der Türe zu dem Gemach der Frauen. Herein trat ein in Rüstung gekleideter Shemite.

„Ihr kennt das ja schon,... wie bei jedem Vollmond soll eine von euch dem Herren für die Nacht Gesellschaft leisten. Wer von euch wird es diesmal? Hm?“

Die Frauen begannen untereinander aufgeregt zu tuscheln, nur Cammy stand unberührt auf, ging auf den Shemiten zu und legte den Kopf leicht schief. Ein leichtes Lächeln huschte über ihre Lippen

„Ich werde diejenige sein die dem Herren eine unvergessliche Nacht beschert...“

Mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen blickten die Frauen auf Cammy und konnten es kaum fassen was hier gerade passierte. Die wiederrum nur mit den Schultern zuckend zu ihnen sah und sich wieder auf ein paar weiche Kissen niederließ. Der Shemite nickte zufrieden und verschwand wieder, während eine der Frauen auf Cammy zuging, sich zu ihr setzte und einen leicht unruhigen Eindruck machte.

„Dir ist schon klar worauf du dich hier einlässt oder? Shanti ist.... nunja, wenn es um die eine Sache geht, etwas... ungewöhnlich. Er hat so eine komische Vorliebe.."

„Hmpf, lass gut sein... Ich bin kein kleines Mädchen mehr! Ich werde mit dem Kerl schon fertig...“

„Na gut, ganz wie du willst, aber ich wollte dich nur warnen, wirst schon sehen was du davon hast..“


Die Frau wendete sich ab und Cammys Blick fiel auf eine Brandwunde auf ihrem Rücken die die Form einer Schlange hatte. Ein kurzer Schauer durchfuhr die junge Aquilonierin, bevor sie sich niederlegte und noch etwas ausruhte.

Am Abend war es dann soweit, die junge Aquilonierin wurde in ein sehr knappes Gewand gekleidet das aus feinster Seide gefertig war und man brachte sie in das Nachtgemach von Shanti. Als sie eintrat war das Licht sehr schwach in dem Raum, nur ein paar Kerzen brannten, der Stygier lag mit einem ruhigem Lächeln im Gesicht auf einem Bett das sehr pompös geschmückt war, aus Elfenbein gefertigt und wieder jede Menge Seide und Gold verziert. Neben dem Bett stand eine Schale mit Weintrauben. Die junge Aquilonierin sah sich mit großem Augen in dem prachtvollen Raum um und ging dann langsam auf Shanti zu der sie wohl schon sehnsüchtig erwartet hatte. Sachte ließ sich Cammy auf der Bettkante nieder und sah dem Stygier mit einem lächeln an.

„Herr Shanti, ihr wünschtet nach Gesellschaft?“

„So ist es meine aquilonische Schönheit, warum machst du es dir nicht hier auf dem Bett mit mir gemütlich?“


Cammy zögerte kurz, legte sich dann dennoch zu dem Stygier, ihr spärlich verhüllter Körper nahe an dem seinen. Der Stygier schien dies sichtlich zu genießen und legte den Kopf nach hinten auf die verschränkten Arme. Ohne groß nachzudenken zupfte Cammy ein paar Weintrauben und lächelte den Stygier verführerisch an, der sofort begriff und sich mit einem zufrieden Blick füttern ließ, während Cammy mit einer Hand sanft über seinen Körper zu streicheln begann.

„Mein Herr, ihr habt mir so viel geboten bisher, ich würde mich gerne revanchieren..“

„Hmmm..... und was gedenkst du zu tun um dich zu revanchieren?“

„Nun, mir ist bekannt das ihr Stygier es liebt Tänzen zuzusehen, nicht wahr?“

„Oh, das ist wohl wahr.... ich hatte keine Ahnung das du tanzen kannst... aber wenn du willst.. ich werde dich sicher nicht davon abhalten. Die Nacht ist noch lange...“


Cammy lächelte zufrieden und erhob sich langsam, erblickte einen wunderschön verzierten Stuhl der einem Thron gleichte und bat ihren Herren darin Platz zu nehmen, Shanti kam der Bitte nach und ließ sich in dem Stuhl nieder, während die Aquilonierin verführerisch vor ihm zu tanzen begann. Ihre anmutigen Bewegungen schienen den Stygier regelrecht zu verzaubern der sie mit großen Augen musterte. Cammy tat alles was ihr möglich war um den Stygier noch weiter in ihren Bann zu ziehen, während sie sich immer wieder rücklings etwas an ihm rieb und deutlich dabei spürte wieviel Gefallen der Stygier daran hatte.

„mmmmhhhhh... du machst das wirklich gut meine aquilonische Schönheit... nur weiter so...“

Mit einem lasziven Lächeln schwang sie sich auf seinen Schoß, legte ihre Arme um seinen Hals und gewährte dem Stygier einen sehr guten Blick auf ihren Oberkörper, mit langsamen Bewegungen streifte sie Shanti durch die pechschwarzen Haare und sah ihm dabei tief in seine leuchtend roten Augen, es dauerte nicht lange und der Stygier schloß zufrieden seine Augen.

„Du bist wirklich eine gute Wahl.....“

Cammy grinste ihrerseits nun ziemlich diebisch als sie die Gunst der Stunde nutzte und aus ihrem Oberteil die Nadel hervorzauberte, ein kurzer Moment des Zögerns, doch dann stach sie kraftvoll und sehr genau zu. Die Spitze der Nadel bohrte sich mit leichtem Widerstand zwischen die Nackenwirbel des Stygiers, der nun vollkommen gelähmt und regungslos vor ihr saß.
Unfähig irgend etwas zu sagen oder zu tun musste er zusehen wie die junge Aquilonierin sich einen braunen Umhang umwarf der über einer Kommode lag. Mit einem frechen Lächeln musterte sie den Stygier noch einmal als sein Leben langsam versiegte und sich sein Kopf blutrot färbte.
Ohne weiteres Zögern kletterte sie aus einem der Fenster und ließ sich in den abkühlten Sand fallen. Verdeckt unter dem Umhang und im Schutz der Schatten verschwand sie mit schnellen Schritten von dem Anwesen. Sie lief unaufhaltsam Richtung der Stadt die sie am Horizont erblickte. Der Weg war nicht so weit wie er erschein und Cammy kam nach Ghanatas. Dort angekommen schlich sie sich durch ein kleines etwas runtergekommenes Haus und suchte vorsichtig nach Anziehsachen. Als aus den Schatten plötzlich eine Gesalt hervortrat. Cammy fuhr erschrocken hoch und sah, reflektiert vom Mondlicht, das funkeln eines Dolches.

„Halt! Wir haben etwas zu bereden...“

Cammy blickte in das verhüllte Gesicht einer Frau und biss sich auf die Lippen

„Ähm..... ich wollte nicht...“

„Aquilonierin, wir beobachten dich schon seit sehr langer Zeit... und ich weiß was du vor nicht all zu langer Zeit getan hast... Das war.. unbeschreiblich! Du hast den Schlächter von Alkmeenon zur Strecke gebracht...“

Der Blick von Cammy war von Neugier geprägt und sie lauschte den Worten aufmerksam weiter, bevor die beiden gemeinsam in den Schatten verschwanden.

Seit dieser Nacht hat man die junge Aquilonierin nie mehr gesehen.....
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