Die Kritik bzgl. der "Shops" ist natürlich berechtigt allerdings finde ich es schon erstaunlich: JEDER - und das meine ich so wie geschrieben - hat heutzutage die Möglichkeit sich einem Projekt anzuschließen. Es gibt zahlreiche Projekte, die sich selbst zum Ziel gesetzt haben virtuelle Spielwelten zu erstellen.
Das ist im ersten Schritt tierisch viel Arbeit, tierisch viel Mühe. Aber wenn man sich eingefunden hat und seinen Platz hat ... dann kann man etwas erreichen. Es ist eine Frage von "Was will ich erreichen? Wie weit will ich gehen?". Mit entsprechendem Engagement könnte man Andere anstecken, den Funken weiter tragen. Und so letzten Endes eine Vision prägen, die sich dann im Umkehrschluss auf das was man ursprünglich kritisieren wollte überträgt. Denn man kann dann zeigen wie man es vielleicht anders machen kann.
Das muss kein nun auch nicht in dem obigen beschriebenen Größenwahn zunächst einmal enden. Aber es sind soviele Kritiker unterwegs, soviele Leute, die ... "spielen" wollen. Wo liegt das Problem hier Synergie-Effekte aufzubauen? Im Forum kann man gut kritisieren. Aber wenn man den "virtuellen Stein" selbst auf die allererste Bodentextur setzt bemerkt man erst was dann noch getan werden muss. Und wenn dann irgendwann aus all den Puzzle-Teilen etwas mehr wird ... darf man mit stolz geschwellter Brust nach vorne treten. Dazu muss das "Ergebnis" nicht irgendwelchen Gesetzen von "ultra-realistischer" Grafik gehorchen.
Und die letzte Kategorie, an welcher man sich versuchen kann: Ein "Onlinespiel"! Probiert es doch aus, versucht es einfach einmal: Konstruiert eine Welt mit all ihren Gesetzmäßigkeiten und ihrer Historie. Konstruiert die Spielmechanik, die ihr möchtet. Vielleicht kommt dann mehr heraus als man meint.
