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12th February 2012, 12:02
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#1
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Priest of Mitra Aquilonian
Die Peliden
Asgard PvP-RP
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Mitra Rollenspielhintergrund
Vor etwa zwei Jahren habe ich angefangen, die Lore des P&P-Werkes "Conan" zu übersetzen und habe den Text zunächst in der Wiki der RP-Gilde "Wazirat" auf RP-PvP-Asgard veröffentlicht, dann später in die Seite des "Orden des Mitra"-Projekts auf Asgard eingestellt. Nachdem dieses Projekt seit gut einem Jahr langsam aber sicher eingeschlafen ist, möchte ich die Seite für etwas anderes verwenden. Damit der Text jedoch nicht verloren geht, stelle ich ihn wie meine anderen Übersetzungen hier ein.
Inhaltsverzeichnis:
Mitraglaube in Aquilonien
Philosophie der Religion Mitras
Sakramente und Mystik
Die ersten vier Mysterien (Gläubige)
Die letzten drei Mysterien (Klerus)
Religiöse Symbolik des Mitraismus
Religiöse Tabus
Der Nutzen des Gebets
Der Mitrapriester in den Ländern Hyborias
Die Tempel und deren Einrichtung
Regionale Abweichungen vom Ur-Mitraismus
Umsetzung in Age of Conan
Die Aquilonier beten Mitra an, den "universellen Gott Hyborias". Aquilonier verehren Mitra mit glühender Hingabe, und die Priester Mitras beherrschen das religiöse Leben in diesem Land trotz König Conans Erlass zur Toleranz anderer Religionen. Mitra wird als der einzig wahre Gott angesehen, welcher ohne ein Pantheon von Nebengöttern herrscht oder sonstigen himmlischen Dienern. Nur seine Heiligen stehen ihm bei, deren Existenz in dem Buch "Die Stunde des Drachens" durch einen Poitainier angedeutet wurde: "Bei allen Heiligen des Himmels!" Die Religion praktiziert religiöse Intoleranz, um mehr weltliche Macht zu erlangen.
Die Religion Mitras ist eine der Vergebung und Frieden, der Zivilisation und des Pazifismus. Sie vermittelt, daß die Wunder von Hyborien durch die direkten Einflüsse Mitras entstanden sind. Soziale Probleme in Ophir, Korinth, Brynthien und Koth werden als das Ergebnis zu freier Religionsausübung von fremden Kulturen und Glaubensrichtungen und zu großer Toleranz gegenüber anderen Gottheiten präsentiert. Den Priestern Mitras werden auch viele andere Wissensgebiete als nur Theologie und Philosophie vermittelt. Viele von ihnen lernen die praktischen Aspekte ihrer Kultur, wie Schmiedekunst, Zimmerei, Steinmetzarbeit, Bergbau, Hüttenwesen, Heiratsvermittlung, Merkantilismus und Diplomatie.
Die Philosophie von Mitras Religion ist, daß Mitra der wahre Gott ist, und die Schlangen wie Set und Asura Falschheit und Betrug repräsentieren. Die Religion versucht, die Angst vor dem Tod zu nehmen, so wird ein Vertrauen in ein Leben nach dem Tod vermittelt. Die Religion Mitras hat einen Himmel, wie auch eine Hölle. Mitras Anhänger sind mißtrauisch und intolerant gegenüber anderen Kulturen, obwohl sich einige davon mehr den Zorn Mitras zugezogen haben sollen, als andere. Mehr gehasst als alle anderen wird der Kult von Set und sein gesamtes Pantheon, "äffische Götter, die auf den schattenhaften Altären von düsteren Tempel im dunklen Land Stygien sitzen". Die nächsten auf der Liste von Teufeln sind die piktischen Tiergottheiten.
Zusätzlich zu der Intoleranz gegenüber fremden Religionen, lehnt die Religion Mitra auffällige Tempelkunst ab. Mitras Tempel sind ehrfürchtig schlicht, dennoch prächtig, künstlerisch und schön trotz des Mangels an aufwändigen Symbolen und machtvollen Strukturen, die in den meisten der alten Tempel Hyboriens präsent sind. Der Altar ist bestenfalls eine symbolische Einrichtung, denn die Anhänger Mitras opfern ihrem allgegenwärtigen Gott weder Menschen noch Tiere. Eine einzelne, würdevolle Statue wird im besten Falle aufgestellt, aber nicht angebetet. Alle Statuen unternehmen bestenfalls den Versuch, seine vorstellbare Form zu zeigen, aber seine wahre Erscheinung ist unbekannt.
Mitra wird wird von den Hyboriern, die ihn anbeten, als einzig wahrer Gott angesehen, einen Herrscher in seinem himmlischen Reich, welcher ohne gleichberechtigtes Pantheon oder Nebengöttern existiert - außer in Zingara, dort wurde Mitra eine Gefährtin gegeben. Mitra, der Richter der Seelen, ist bekannt als der Erlöser vom Tod. Sein Feind ist Asura, welche die Saat des Bösen unter den Menschen gesät hat. Mitra schützt die Rechtschaffenen vor den dämonischen Kräften Sets, welcher Asura dient. Er ist eine Gottheit der Wahrheit, der Loyalität, der Luft, des Lichtes, der Vegetation und des Wohlstandes. Er vernichtet das Übel, ist allwissend und ewig wachsam. Er ruht nie in seiner unfehlbaren Herrschaft über die Welt, er ist ein Kriegergott, der den Sieg bringt. Seine demütigsten Anhänger sind die Soldaten der hyborischen Nation Aquilonien. Die Religion verbreitete sich zuerst unter den Kriegern und Soldaten von Poitain, Nemedien und dann der anderen Länder Hyborias. Für viele Jahrhunderte blieb die Religion Mitras eine Religion der Soldaten. Von dort verbreitete sie sich über ganz Hyboria.
Die Hyborianer glauben auch an eine Gemeinschaft der Heiligen Mitras. Die Religion hat sieben Himmel und neun Höllen. Da Mitra der Sonnengott ist, wird ihm alle sieben Tage, am Tag, der der Sonne geweiht ist, dem Sonntag, gehuldigt. In Messantia und den Küstenstädten wird auch das Begehen der Feste anderer Götter geduldet, jedoch lediglich die Huldigung Sets wird mit extremen Mißtrauen und Zorn beobachtet. Strenggläubige Mitraanhänger sind äußerst intolerant gegenüber anderen Religionen.
Mitra befindet sich der Glaubensmeinung nach überall, über der Welt, bei den Sternen und auf der Welt. Die Tempel werden als Fokus angesehen, in denen seine Präsenz besonders stark ist.
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:57..
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12th February 2012, 12:05
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#2
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Priest of Mitra Aquilonian
Die Peliden
Asgard PvP-RP
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Philosophie der Religion Mitras
Die Religion Mitras muss die Bedürfnisse einer Gesellschaft erfüllen, um ein wichtiger Teil davon zu werden. Teile der ungeschriebenen Forderungen an eine Religion sind, die Gesellschaft zu unterstützen und ein Teil deren Kultur zu sein. Mitra erfüllt diese Anforderungen. Mitra ist ein feudaler Herrscher, welcher eine Reihe niederer göttlicher Wesen, oder besser Heiliger, unter sich vereint. Mitra verlangt, daß seine Anhänger einen bestimmten Kodex befolgen (in etwa der Ehrenkodex der Zivilisation, zu finden in "Conan, das Rollenspiel"). Mitragläubige sollen diesen Ehrenkodex im Auge behalten, denn daran mißt sich ihre Festigkeit im Glauben an Mitra. Die Religion bietet viele Mythen und Geschichten, die erklären sollen, wie man zu leben hat, und was die Menschen nach dem Tod erwartet. Die Religion Mitras definiert im Grunde die Kultur Hyborias. Sie gründet auf Buße und Glauben, und offeriert, daß nur durch Mitra und seine Rituale jemand glücklich und frei von Sünde leben kann. Mitraismus verurteilt das eigennützige Selbstdenken in vielerlei Hinsicht, ebenso Tabus wie Sex und jede Art von barbarischen und grausamen Verhalten.
Mitra ist die Wahrheit
Als Mitras Glaube sich über Hyboria ausbreitete, musste er sich mit vielen anderen rivalisierenden Religionen auseinandersetzen. Der Mitraismus musste sich daher selbst als einzig wahre Religion über die anderen Glaubensrichtungen stellen. Mitra gegenüber mussten alle anderen Götter als machtlos und schwach gelten, so daß sie als "falsche" Götter bezeichnet werden konnten. Mitra ist der Gott der Wahrheit und der Loyalität, der diejenigen, die vor Göttern wie Asura und Set im Staub liegen und sie anbeten, verachtet.
Kulturelle Rechtfertigung
Wie andere Religionen auch liegt es im Interesse des Mitraismus, den Fortbestand der Kultur seiner Anhänger sicherzustellen, und ihnen einen Weg aufzuzeigen, wie sie zu leben haben. Tu dies, und es ist gut; Tu jenes, und du ziehst den Zorn Mitras auf dich und wirst bestraft. Dies ist eine einfache Gleichung, die in der Tat auf alle Religionen der Welt zutrifft, und Mitra macht hier keine Ausnahme. Von den Menschen in Hyboria wird erwartet, sich in einer gewissen kulturellen Hinsicht Benehmen zu üben. Zeremonien sind nötig, um das Vertrauen der Menschen in ihre Kultur zu stärken.
Geistige und weltliche Wahrheiten
Wie alle Religionen versucht der Mitraismus, die Furcht vor dem Tod zu überwinden, und verspricht dabei, daß Dinge, die in dieser Welt nicht von Belang sind, in der nächsten Welt durchaus wichtig sind. Während Mitras Religion Dinge lehrt, die nicht bewiesen oder nachgeprüft werden können, wie die Existenz eines Lebens nach dem Tod, versucht der Glaube keinesfalls, Dinge zu erklären, die als richtig oder falsch bestätigt werden können. Ein Glaube zu einer Lehrmeinung, die irgendwann wiederlegt wird, könnte einen Kult diskreditieren, und diese Religion als "falsche Lehre" darstellen, so versucht der Mitraismus erst garnicht, gewisse Dinge in dieser Welt zu erklären. Mitras Religion erhebt auch keinen Anspruch darauf, auf alles eine Antwort zu haben.
Religiöse Intoleranz zur Sicherstellung weltlicher Macht
Mitras Religion unterdrückt andere Kulte, die zu mächtig werden, da sie die Macht über die Menschen nicht verlieren möchte. Würde der König eines Hyborianischen Landes plötzlich zwei oder mehr Religionen angehören, die ihm verschiedene Entscheidungen nahelegen, würde jede von ihnen einen Teil ihrer Macht einbüßen. Durch den fast monopolartigen Einfluss des Mitraglaubens auf die Herrscher und die Menschen in vielen Ländern, stellt diese Religion sicher, daß ihre Bedürfnisse auch in die Entscheidungen einiger Herrscher einfließen. Der Mitraismus praktiziert eine religiöse Intoleranz, da Mitra der Ansicht seiner Anhänger nach "mehr Recht" hat als die anderen Götter, und weil diese Vormachtstellung auch die Macht des Mitraismus im weltlichen Bereich sichert.
Zauberei
Es gibt eine weitverbreitete Fehlmeinung, daß Mitrapriester nicht zur Zauberei fähig wären. Das ist nicht korrekt. Robert E. Howard schrieb in "Die Stunde des Drachen": "Wenn die Magie des Mitrapriesters gegen die Magie von Xaltotuns Akolythen nicht bestehen würde..." In anderen Worten spricht Howard einem Mitrapriester die Fähigkeit zu, eine Reihe Abwehrsprüche oder ähnliche Zauber auszuführen. Wie auch immer, lehnen Mitrapriester dennoch die meisten Arten der Zauberei ab, da sie sie für die Werke von Dämonen halten. Im Grunde beinhalten laut "Conan - das Rollenspiel" folgende Zauberarten schwarze Magie und werden von Mitrapriestern abgelehnt: Flüche, Hypnotisierungen, Naturschamanismus, Nekromantie, Orientalische Magie und Beschwörungen. Laut der "Scrolls of Skelos" sind die Kosmische Zauberei und die Unsterblichkeit ebenfalls schwarze Magie. Ein Charakter, der das Fünfte Mysterium Mitras erreicht hat, darf jegliche Magie, die nicht schwarze Magie beinhaltet, erlernen und ausüben.
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:33..
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12th February 2012, 12:06
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#3
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Priest of Mitra Aquilonian
Die Peliden
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Sakramente und Mystik
Mitras Religion ist eine sakramentarische und mystische Religion. (Ein Sakrament ist ein Ritus, der als sichtbares Zeichen beziehungsweise als sichtbare Handlung eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes bewirkt, sie vergegenwärtigt und an ihr Anteil gibt. Ein Mysterium ist ist ein Sachverhalt, welcher sich der eindeutigen Aussagbarkeit und Erklärbarkeit prinzipiell entzieht.)
Die Sakramente werden von den einfachen Gläubigen empfangen, die Mystik des Mitraismus umfasst jedoch die sogenannten sieben Mysterien Mitras. Die spirituellen Wahrheiten der menschlichen Seele sind mit Symbolik und Geheimnissen umgeben, die, wenn sie verstanden werden, die Tür zu mächtigem Wissen aufstoßen.
Jede Religion hat ihre äußeren und inneren Mysterien. Die äußeren Mysterien sind die Mythen und Rituale, mit denen jeder Gläubige vertraut ist, der zu diesem Gott betet. Jeder Gläubige kann daran teilhaben. Lediglich die Initianten dieser Religion haben Zugang zu den inneren Mysterien, in denen die Kernwahrheit der Religion vermittelt wird. Diese inneren Mysterien sind keine Dogmas, denen blind geglaubt werden kann, oder die gar unterrichtet werden - sie sind Mythen, in die man in einem Zustand der Trance eingeführt wird.
Diese Mythen sind heilige Regeln, die die tiefe spirituelle Lehren beinhalten, das Erreichen der inneren Mysterien wiederum zeigt einem den Schlüssel, um diese Lehren zu verstehen. Den Initianten werden hierbei bestimmte Eindrücke von einer anderen Sichtweise aus vermittelt. Die sieben Wahrheiten eines Mitratempels (welcher als Mitraeum bezeichnet wird) werden auch die "Sieben Inneren Mysterien" genannt. In den meisten Ländern Hyboriens ist es Frauen verboten, die Inneren Mysterien zu erlernen. Allein Argos macht hierbei eine Ausnahme und gestattet weiblichen Anhängern Mitras das Erlernen der erste beiden Mysterien. Niemand, der nicht eingeführt wurde, darf die Mysterien erlernen, oder zu anderen Nichteingeführten darüber sprechen. Von jedem männlichen Gläubigen, der sich ganz in den Glauben einbringen will, wird erwartet, die ersten vier Mysterien zu erreichen, während nur von angehenden Priestern verlangt wird, daß sie in die höheren Stufen der Mysterien eingehen. Jedes Mysterium ist gewissermaßen eine Äußerung des tiefen Verlangens des menschlichen Geistes, das ultimative Geheimnis zu erfahren.
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:32..
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#4
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Priest of Mitra Aquilonian
Die Peliden
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Das Erste Mysterium
Jene, die dieses Mysterium erlernen, sind bekannt als "Raben" und tragen während verschiedenen Ritualen Rabenmasken. Wer in dieses Mysterium eingeführt wird, ist ein tiefreligiöser Mensch und kann die Gnade Mitras durch das Anbeten des Gotten empfangen, ebenso die Gnade für den Glauben und die Buße. Ein Initiant bringt die Rituale hinter sich, die die Wächter des ersten Himmels besänftigen, um ihm dort einen Platz nach seinem Tod zu sichern. Der Initiant muss drei Tage fasten, bevor er symbolisch als flügge gewordener Rabe in einer Zeremonie in geweihtes Wasser getaucht wird. Der Gläubige übt sich danach in Selbstkontrolle und lernt, Gleichgültigkeit für Emotionen und Schmerz zu empfinden.
Das Zweite Mysterium
Diejenigen, die dieses Mysterium erlernen, werden als Mitras Angetraute bezeichnet. Das Einführungsritual besteht aus dreißig Peitschenhieben, als ein Opfer an Mitra und eine Prüfung ihrer im ersten Mysterium erlangten Kontrolle über Schmerzen. Die Angetrauten Mitras lernen weitere Details, wie Mitra sich in die menschliche Form verwandelte, um der Erlöser Hyborias zu werden.
Durch Selbstachtung und geistiges Wachstum lernen die Initianten, wie sie die Wächter des zweiten Himmels besänftigen und sich dort einen Platz im Leben nach dem Tod zu sichern. Sie tragen in bestimmten Ritualen und Zeremonien einen Schleier. In diesem Mysterium lernen die Initianten auch die Tabus der Religion Mitras, und warum sie bestimmte Dinge als Tabu betrachten sollen. Die Angetrauten Mitras lernen, daß die Selbstkontrolle klares Denken, neutralität und bessere Urteilsfähigkeit erlaubt. Alle Gläubigen dieses Mysteriums und der höheren Mysterien dürfen in Tempelgrotten und Becken baden, um sich von Schuld und Sünde reinzuwaschen.
Dieses Mysterium ist das höchste, das argosseanische Frauen erreichen können. Die meisten hyborianischen Nationen erlauben Frauen nicht, die inneren Mysterien zu erlernen, doch die argosseanischen Frauen haben dieses Recht für sich durchgesetzt. Weibliche Gemahlinnen Mitras sind in blaue Roben und Kapuzen gekleidet, und tragen oft rituelle Waffen mit sich. Viele werden als Assasinen ausgebildet, um gegen die Anhänger der Schlangenkulte und Dämonenanbeter vorzugehen. Einige männliche Gemahle Mitras dienen als Wachen des Tempels. Die meisten von ihnen jedoch sind einfache Anhänger, und haben keine Funktion im Tempel.
Das Dritte Mysterium
Diejenigen, die dieses Mysterium erlernen, sind als die Soldaten Mitras bekannt. Durch Selbstkontrolle und geistige Reife lernen die Initianten, die Wächter des dritten Himmels zu beschwichtigen, um sich dort einen Platz für das Leben nach dem Tod zu sichern. Die Initianten müssen sich hier einer Anzahl von schmerzhaften Prüfungen unterziehen. Im Initiationsritual wird ihnen eine Krone vorgelegt, welche sie von sich stoßen sollen, zum Zeichen, daß keine Krone, sondern Mitra nun ihr einziger Herrscher ist. Ebenso tragen die Soldaten Mitras nach diesem Ritual auch selbst niemals mehr einen Titel, eine Krone oder eine andere Herrschaftsbezeugung wie einen Kranz oder Reif, nicht einmal bei einer Militärparade oder einem Bankett - es ist ein neues Tabu für sie geworden.
Jegliches Angebot eines Titels und einer Krone müssen sie mit den Worten "Ich gehöre Mitra, meinem Gott." ablehnen. Honig wird bei dem Ritual auf die Hände und die Zunge des Initianten geträufelt. Der Glaube Mitras vermittelt, Honig ist ein Fokus für spirituelles Wachsen und Wiedergeburt. Die Initianten des Dritten Mysteriums glauben auch, daß die Menschen in dieser Welt nur auf die nächste Welt vorbereitet werden, und daß alle Seelen einmal Teil einer großen universellen Seele waren, von der aus sie durch Mitra in einen Körper geschickt wurden, ob nun für einen göttlichen Auftrag oder auch nur durch das materielle Menschsein verleitet.
Die Soldaten Mitras werden auch besonders zur Wachsamkeit geschult, und ein Auge für Gefahren und schädliche Einflüsse zu haben. Ihnen werden einige niedere Relikte und Reliquien des Tempels gezeigt.
Das Vierte Mysterium
Wer dieses Mysterium erlernen will, muss eine beträchtliche Summe an einen Tempel Mitras gestiftet haben, und wird als Löwe Mitras bezeichnet. Die Initianten dieses Mysteriums tragen Löwenköpfe bei bestimmten Ritualen und Zeremonien. Dies ist das letzte Mysterium, das ein Gläubiger erlenen kann, der nicht dem Klerus bzw. der Priesterschaft angehört. Durch Selbstkontrolle und spirituelles Wachstum, wird auch hier das Eingehen in den vierten Himmel gesichert, indem man lernt, die Wächter dieser himmlischen Ebene zu besänftigen. Die Initiation in dieses Mysterium ist äußerst schmerzhaft, um dem Tempel zu zeigen, daß der Einzuführende auch starkem Leiden mit der Kraft des Glaubens widersteht.
Im Grunde lehrt dieses Mysterium die Löwen Mitras, sich von der Gesellschaft abzugrenzen, sie sogar so weit wie möglich zu meiden, denn die Gesellschaft ist auf die Lügen Asuras und der anderen Dämonen aufgebaut, wie Set. Die Priester lehren die Löwen, sich selbst von negativen Gefühlen zu befreien und sich der Logik und Gedankenklarheit zu verpflichten. Sie werden als weise, mutig, gerecht und mäßigend angesehen und auch in dieser Form unterwiesen. Die Löwen Mitras zählen als die mächtigsten Kämpfer des Ordens, von ihnen wird erwartet, auch den dämonischen Zaubern der schlangenanbetenden Kulte zu widerstehen.
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:33..
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#5
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Priest of Mitra Aquilonian
Die Peliden
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Das Fünfte Mysterium
Der dritte Zirkel
Jene Gläubigen, die dieses Mysterium erlernen, werden Bori genannt. Sie werden auch Adepten des dritten Zirkels genannt. Sie sind symbolisch gestorben und werden durch Wasser ins Leben zurückgerufen. Das Initiationsritual beinhaltet eine symbolische Ermordung des Gläubigen, woraufhin er drei Tage in einem Grab liegt, fastend und meditierend. Am dritten Tag, "ersteht er auf von den Toten", und verlässt sein Grab. Daraufhin wird er mit geweihtem Wasser besprenkelt, und ihm wird Honig auf die Hände und die Zunge gestrichen. Dies ist das erste innere Mysterium, das ein Geistlicher erreichen kann.
Nach seinem inszenierten Tod und seiner Auferstehung muss sich der Initiant zu eine Pilgerreise zum schwarzen Berg Golamira in Aquilonien aufmachen, dem Berg der Ewigkeit, um die Geheimnisse dieses Mysteriums zu erfahren. Einige Initanten erleiden nach dieser Reise eine Art vorübergehende Geisteskrankheit aufgrund dessen, was ihnen dort offenbart wurde.
Initanten dieses Mysteriums erlernen bereits Zauber. Sie heilen Kranke und exorzieren Dämonen, sie wirken auch Wunder und können Stürme herbeirufen. Ebenso werden ihnen die Rituale beigebracht, die Wächter des fünften Himmels zu rufen, um sich dort nach ihrem Tod einen Platz zu sichern. Kleriker des dritten Kreises tragen einen rituellen Hut aus alter Zeit während der Zeremonien und Rituale des Tempels.
Das Sechste Mysterium
Der zweite Zirkel
Die Initianten des Sechsten Mysteriums sind bekannt als Sonnenboten oder auch Adepten des zweiten Zirkels. Dies ist das zweite innere Mysterium, das nur für Geistliche erreichbar ist. Wie auch in den vorangegangenen Mysterien, sichern sie sich durch das Besänftigen der Wächter des sechsten Himmels einen Platz dort im Leben nach dem Tod.
Diese Mystiker lernen, daß das Universum von Mitra geschaffen wurde, und die physische Welt (die Erde) nach den Prinzipien des Bösen gestaltet wurde. Sie lernen, daß die Mumifizierungsprozedur der Acheronier, die durch die Stygier weitergeführt wurde, ein Zugeständnis an das Böse ist, um die Wiederauferstehung in einer anderen Welt zu verhindern, und dieses Prozedere die Menschen glauben macht, man könnte durch die Alchemie und solche Rituale erreichen, was allein in Mitras Macht liegt, und was nur die erlangen können, die in seinem Glauben leben.
Sonneboten erhalten die ersten Hinweise, daß Mitra eine Allegorie, und keine wahre Entität ist. (Eine Allegorie ist eine Verbildlichung bzw. eine Personifikation, eine Entität ist etwas wirklich vorhandenes.) Sonnenboten verstehen der Wert dieser Wahrheit und dieses Wissens.
Das Siebte und letzte Mysterium
Der erste und innerste Zirkel
Jene, die dieses Mysterium erlernen, werden als Vater bezeichnet, oder als Adepten des ersten Zirkels. Dies ist gleichzeitig das letzte innere Mysterium, das von Geistlichen erreicht werden kann. Die Väter erlenen Mitra selbst zu besänftigen, den Wächter des siebten und höchsten Himmels, der ihnen einen Platz dort im Leben nach dem Tod verschaffen kann. Sie lernen, daß die physische Welt, geschaffen von den Mächten des Bösen, eine Lüge ist, eine Illusion, die geschaffen wurde, um die Menschen an den Materialismus glauben zu lassen, und sie dazu zu bringen, nur Dingen zu vertrauen, oder an welche zu glauben, die sie auch tatsächlich sehen können. Die Adepten des ersten Kreises lernen, daß alles gottgeschaffenes Fleisch ist, ein Geist, gefangen in einem physischen Körper. Die Initianten sind fähig, die ultimative Lüge Asuras und deren Illusionen zu durchschauen (Set selbst ist eine Inkarnation Asuras). Tatsächlich verstehen die Mystiker dieses Mysteriums jedoch, daß Mitra, Asura, Set und alle anderen Götter lediglich Mythen und Allegorien sind, um den einfachen Menschen das Verständnis für die menschliche Seele und seine Geheimisse näherzubringen. Sie erweitern ihr Wissen, um das ultimative Mysterium zu erlangen...
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:35..
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#6
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Priest of Mitra Aquilonian
Die Peliden
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Religiöse Symbolik des Mitraismus
Eine Eigenschaft weisen alle Mitraea (Mitra-Tempel) auf: Eine Darstellung des Tierkreises; Mehrere Figuren eingemeißelt in die Rückwand des Tempels. Die Hauptfigur ist Mitra, der einen Skarabäus erschlägt. Zwei Knaben, Zwillinge, (auch manchmal als zwei Säulen dargestellt) sehen ihm dabei zu, begleitet von einem Hund und einem Kaninchen. Mitra tritt nach einer Schlange. Ein Ochse (oder dessen Kopf) ist manchmal an der äußersten linken Seite des Bildes zu sehen. Ein Jagdbogen und ein Knüppel wird oft zwischen den Knaben und dem Ochsen dargestellt.
Der Skarabäus
Der Skarabäus repräsentiert die Herrschaft Stygiens und Sets, welche durch das Erscheinen von Epimitreus gebrochen wurde. Er Repräsentiert das nahende Böse (die Stygier und die große Schlange, Set).
Die Schlange
Für die Mitragläubigen ist die Schlange ein Symbol des uralten und bösen Wissens. Jeder, der dunkles Wissen über Dinge erlangt, die Menschen besser nicht wissen sollten, wird als Schlangenanbeter angesehen. Anhänger von Asura und Set fallen in diese Kategorie. Finsteres Wissen hat die Menschen korrumpiert und Zivilisationen geschaffen, die von Natur aus einen schlechten Einfluss auf sie haben.
Honig
Honig ist ein Symbol der uralten Weisheit. Der Bienenstock ist eine Manifestation der göttlichen Harmonie in der Natur und repräsentiert Weitsicht und Weisheit.
Zwillinge
Die Zwillingsknaben werden als Symbol Mitras für das Ausbrechen aus dem sterblichen Diesseits und das Eingehen in das unsterbliche Jenseits angesehen. Ebenso stehen sie für die Bruderschaft der Krieger. Die Soldaten Mitras sehen die Zwillinge auch als Zeichen für große Wachsamkeit. Das Elmsfeuer, das an den Masten von Schiffen bei Gewittern zu sehen ist (eine elektrostatische Entladung), wird als weltliche Manifestation der Zwillingsknaben angesehen.
Der Stier
Der Stier steht für den Zorn Mitras gegenüber der Schlechtheit der Welt. Diejenigen, die in das fünfte Mysterium eingeführt wurden, verstehen, warum die Mysterien vor denen geheimgehalten werden müssen, die nicht bereit sind, sie zu lernen. Sie glauben, daß der Stier für eine Zeit steht, in der jemand versucht, die Mysterien Menschen zu erklären, die dafür nicht bereit sind - was eine Zeit des Trübsals und letztendlich den Untergang der Welt herbeiführen könnte. Der Stier greift alles an und zerstört alles in seinem Weg. Der Stier repräsentiert den Wandel von der Menschlichkeit in pure Zerstörung durch Blut und Feuer.
Waffen des Jägers
Diese repräsentieren die untergegangenen Acheronier und/oder Riesenkönige, welche ihre Waffen an die Hyborianer verloren haben (der größte Teil Hyborias gehörte einst zum großen Reich von Acheron). Jene, die die Stufe der Bori erreicht haben (das fünfte Mysterium) wissen, daß diese Waffen auch für die esoterischen Kräfte und die Weisheit Acherons stehen, die Dinge, die aus der Vermischung von Menschen und Dämonen entstanden. Jene, die weiter in die Mysterien vordringen, lernen, daß die 17 die Zahl des Jägers ist, der einst diese Waffen hielt und die Menschen, die die falschen Schlangen anbeteten, vereinte (Set und Asura).
Diejenigen, die das fünfte Mysterium erlernen, wissen auch, daß die Waffen des Jägers auch die Pikten repräsentieren, die den Stier Mitras im Menschen hervorbringen. Sie glauben, daß die Pikten durch Mitras ihre Furcht vor Schlangen erhalten haben, um eines Tages, wenn die Welt sich von ihm abwendet und seine Tabus mißachtet, als Werkzeug seines Zorns zu dienen - sie wurden von Mitra erschaffen, um alte Kulturen, Geheimnisse und Zivilisation zu verachten, auch um Asura und ihre gesamte Schlangenbrut zu hassen.
Der Hund
Der Hund ist ein Symbols des Werwolfs, und steht für den jene, die vorgeben, in Mitras Gesetzen zu leben, und dies nicht tun, oder vorgeben, eines Mannes Freund zu sein, und sich dann gegen ihn wenden, der Hund ist ein Symbol des Verrats. Die, die das sechste Mysterium kennen, wissen daß der Hund für diejenigen steht, die augenscheinlich Mitra anbeten, aber dies in Wahrheit nicht tun. Es gibt viele Vermutungen, wer diese Leute sind.
Das Kaninchen
Das Kaninchen repäsentiert den Mond und das Geheimnis des Lebens. Das Kaninchen kennt das Unbekannte. Es repräsentiert zügelloses Wachstum und sexuellen Exzessen sowie Maßlosigkeit. Es symbolisiert, daß sich der Geist gegen das körperliche Verlangen der Schlange erheben muss, welches eine Lüge gegenüber dem von Mitra versprochenen Leben ist. Das Kaninchen steht auch für die Tabus, denen die Mitragläubigen unterliegen. Es ist alles, was unrein und verboten ist, obwohl (oder gerade weil) es süß und knuddelig aussieht. Das Kaninchen steht für falsche Einflüsse und den Wahnsinn, der jemanden mit dem Lernen von Dingen befällt, die nicht gelernt werden dürfen.
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:36..
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#7
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Priest of Mitra Aquilonian
Die Peliden
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Religiöse Tabus
Die Menschen haben eine ausgeprägte Aversion gegen Dinge, die sie schädigen könnten, und die Religion hebt diese Aversionen auf eine neue Stufe, indem sie Dinge verbietet, die den Geist und die Seele schädigen könnten.
Ehre
Von Anhängern Mitras wird erwartet, daß sie die Gesetze der Zivilisation achten.
Blut
Opfer an Mitra sind unblutig. Blut steht für körperliches Leben, welches eine propagierte Lüge Asuras ist. Dadurch hat Blut keinen Einfluss auf Mitra. Blut beinhaltet Magie, die für schwarze Zauber verwendet werden kann. Blut ist ebenso mit Schmerzen verbunden, Qualen und Tod, Aspekte des Lebens, von denen ein wahrer Mitragläubiger weiten Abstand nimmt.
Frauen
Frauen dürfen nicht über das erste Mysterium Mitras hinaus religiös aktiv werden. Frauen verkörpern Lust und Verführung der Männer, und so sollte ein Kontakt mit Frauen sich auf das Minimum der Fortpflanzung beschränken.
Leichen
Ein gläubiger Mensch wird eine Leiche niemals schänden, oder gar treten, verletzen oder auf andere Weise entehren, selbst in Furcht vor Krankheit oder finsterem Zauber.
Leder
Ein gläubiger Anhänger Mitras wird kein Kleidung oder Rüstung tragen, die aus Leder gefertigt ist, da dies bedeutet, die Haut eines Tiers zu tragen, welches den Träger in einen Lykanthropen (vom Tier besessen) verwandeln könnte, oder auch das Tier erzürnen, dessen Körper vom Kürschner gefleddert wurde. Dieses Tabu gilt nicht in Zingara, Brythien, Gunderland, Tauran und der Westermark.
Tiere
Ähnlich dem Tabu, Leichen zu entehren, dürfen Mitragläubige auch kein Fleisch von Tieren verspeisen, welches eines natürlichen Todes gestorben ist.
Geschlechtsverkehr
Es wird vom Mitra-Anhänger erwartet, daß er drei Tage vor wichtigen Zeremonien und Ritualen keusch gelebt hat. Jeder, der sexuelle Erlebnisse in der Nacht zuvor hatte, darf nicht in ein Mitraeum eintreten oder sich gar einem Altar nähern. Jeder, der Essen zubereitet oder kocht, muss rein sein. Ebenso müssen Imker auch bei der Arbeit an ihren Bienenstöcken rein sein.
Sklaven
Sklaven dürfen einen Ort, an dem zu Mitra gebetet wird, nicht betreten, bevor ihnen nicht ein Gläubiger ins Gesicht geschlagen hat (Eine leichte Ohrfeige, kein Nasenbruch o. ä.!). Dies soll einen Teil der Freiheit des Gläubigen auf den Sklaven übertragen, wodurch er das Recht erhält, den Ort zu betreten. Sklaven haben trotz allem ebenfalls ein Recht auf Erlösung und die Teilnahme an Ritualen in einem Mitraeum.
Leinen
Leinen, welches verwendet wurde, um Tote zu bedecken oder Dämonen auszutreiben, darf nicht mehr bei religiösen Ritualen verwendet werden.
Lügen
Es ist verboten, zu lügen. Die Lüge ist ein Konstrukt Asuras und der Schlangen, und sollte niemals von einem Anhänger Mitras genutzt werden. Eines der grundlegenden Dilemmas des Mitra-Glaubens ist die Selbsttäuschung der Menschen, über das Leben, das jeder lebt. Die Mitragläubigen wollen dieses Netz von Lügen nicht noch verstärken... Alles Leben ist eine Illusion - schafft nicht noch mehr Illusionen.
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:58..
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Priest of Mitra Aquilonian
Die Peliden
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Der Nutzen des Gebets
Jeder Gott und jedes Pantheon vergilt seinen Gläubigen ihre Gebete mit gewissen Vorteilen, die sie durch Glauben und Huldigen an ihn erlangen, und der Kult Mitras ist hier keine Ausnahme. Mitra zu huldigen wird einem mit Sühne und Vertrauen vergolten.
Anforderungen an den Gläubigen
Jeden siebten Tag (Sonntag) an der Feier im Tempel teilzunehmen, ist ein fundamentaler Bestandteil der Religion Mitras. Lebe ein ehrliches und rechtschaffenes Leben, übe keine Zauberei aus oder unterstütze Magiewirkende. Sei gegen jene, die die Gabe der Erlösung verschmähen oder mit Dämonen verkehren.
Anforderungen an den ordinierten Priester
Lerne keine Zauber oder arbeite mit Zauberwirkenden oder Magiewirkenden zusammen. Führe die Gläubigen im Gebet und im Glauben. Toleriere keine andere Religion außer der Mitras. Lebe noch ehrenvoller und rechtschaffener als die Gläubigen dies tun. Sei Richter bei allen Streitigkeiten, die an dich herangetragen werden, und urteile gerecht. Verfalle nicht dem Aberglauben.
Typische Bestrafung für illoyale Priester
Üblicherweise werden Priester, die den Pfad der Kirche verlassen, nur exkommuniziert, aber können von den aufrechten Gläubigen angegriffen werden.
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:40..
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#9
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Der Mitrapriester in den Ländern Hyborias
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Der Dorfpriester hat in den Ländern Hyboriens eine besondere Position in der Hierarchie inne. Er gehört einem gesonderten Stand an, ist weder Bürgerlicher noch Adliger, und besondere Erwartungen werden an ihn gestellt. Der Priester steht für die spirituellen Aspekte in der Gesellschaftsordnung, bewahrt und beaufsichtigt sie. Obwohl viele Priester aus der Oberschicht kommen, sind sämtliche weltlichen Privilegien mit der Einführung in die Priesterschaft Vergangenheit. Mit einer Zugehörigkeit weder zum Adel, noch zum Bürgertum, stellt die Priesterschaft eine dritte große Macht in den Ländern Hyborias dar, eine Macht von Literatur, Medizin und Bildung, die Priester nehmen Einfluss auf den Ehrenkodex, wie er in Hyboria praktiziert wird und sind auch an den meisten Zeremonien auch militärischer oder bürgerlicher Natur beteiligt, mitunter auch an der Legitimierung einer Adelssprechung.
Die Priester hatten stets verschiedene Privilegien und auch Pflichten, gleich was die einfachen Menschen, Leibeigenen und Bauern davon halten. Üblicherweise ist ein Priester ein Knabe aus der Gegend, der im Alter von sieben Jahren in einen Tempel geschickt wird, wo er als Novize dient, bis er als Priester nach etlichen Jahren in sein Dorf zurückkehrt. Um ihr Kind, Mädchen oder Junge, als Novize oder Novizin dem Tempel zu überlassen, bringen es die Eltern selbst zum Tempel. Das Kind wird zum Altar geführt und seine rechte Hand in das Altartuch eingeschlagen. Die Eltern küssen dann diese Hand und bieten ihren Sprößling dem Priester an, der diesen auch fast immer annimmt. Anschließend gießt er Wasser über den Kopf des Kindes oder über seine Hand. Nachdem die Eltern gegangen sind, wird dem Knaben oder dem Mädchen in einer feierlichen Zeremonie seine Kleidung genommen, und stattdessen die einfache Robe der Priesterschaft überreicht. Das Kind wird dann in seinen neuen geregelten Tagesablauf eingeführt, wie es im Kloster oder im Tempel üblich ist.
Die Initianten werden in Disziplin, Theologie und Philosophie unterwiesen. Regelmäßige Gebete sind vorgeschrieben, und das gesamte Leben eines Initianten ist reglementiert. Zeit für innere Einkehr wird gestattet und auch gefördert. Im Winder wird den Inititanten eine Mahlzeit am Tag erlaubt, im Rest des Jahres ein leichtes Mahl am Abend. Trotzdem sind die meisten Mahlzeiten noch immer üppiger als diejenigen auf den Tischen der Bürger und einfachen Bauern. Die Inititanten werden angehalten, sich gegenseitig zu beobachten und eventuelle Verstöße zu melden.
Die Priester Mitras sind in vielen Dingen bewandert, nicht nur in Theologie und Philosophie. Viele von ihnen haben praktische Aspekte ihrer Kultur erlernt, wie Schmiedearbeit, Holzarbeit, Steinbearbeitung, Bergbau, Verhüttung, Prägung oder auch Ehevermittlung, Merkantilismus und Diplomatie. Obwohl Priester keine Arbeiter sind, verstehen sie viel von den täglichen Abläufen und handwerklichen Vorgängen des Dorfes, in das sie zurückkehren. Kleinere Dörfer haben lediglich einen Priester, während größere zusätzlich einen Meßdiener beheimaten. Er ist von der Arbeit für den lokalen Feudalherren freigestellt, und darf in vielen Städten nicht das Bürgerrecht erwerben. Obwohl er somit kein Schöffe oder Teil der Verwaltung eines Dorfes werden kann, wird seine Meinung zu fast allen Dingen konsultiert. Er pflegt viel Umgang mit der oberen Schicht eines Dorfes, was natürlich auch von seinem Verhalten abhängt. Ist er zum Beispiel ein Trinker, wird man ihn wesentlich weniger um Rat fragen, und sein Einfluss wird sich auf religiöse Dinge beschränken. Ein Priester muss ein Leben führen, das noch vorbildlicher ist als das jedes einzelnen Gläubigen. Obwohl ein Priester durchaus heiraten kann, wird seine Ehe als Verpflichtung angesehen, so daß sich viele Priester auch heimlich Konkubinen halten. Mitglieder des Klerus vermitteln oft bei Streitigkeiten.
Einige der größeren Tempel Mitras besitzen ihre eigenen Ländereien und Lehen, mitsamt der darin befindlichen Dörfer. In solchen Fällen nimmt der Tempel die Stellung einer Baronie ein. Hierbei repräsentiert der Tempel die Autorität, und ist nicht mehr nur Teil des Dorfes, auch wenn der Tempel inmitten einer Ortschaft liegt. Auch wenn die Tempel Mitras weitab von solchen weltlichen Herrschaftsgebaren stehen, spenden viele Adlige Land an den Tempel, um den Status gegenüber ihren Nachbarn hervorzuheben, für göttliche Bevorzugung, oder um einen bequemen Platz für Verwandte ohne Mittel, Erbschaften, Mitgift oder Land zu sichern. Mit solchen Ländern und Schätzen wird der Tempel zu einer nicht geringen regionalen Macht, mit Horden von Lehensmännern und einer großen Anzahl von Kornspeichern. Manche Tempel besitzen über 800 Herrenhäuser, und ein Tempel in Hyborien hat sogar 8000 Menschen, die in seinem Ländereien leben und arbeiten. Der Hohepriester eines solchen Tempels ist unter den mächtigsten Männern des Landes, mit Einfluss und Macht, die dem von Adligen in nichts nachsteht. Es gibt keine feste Regel, die Priestern verbietet, reich zu werden, doch die Gesellschaft runzelt die Stirn über solche Glaubensmänner, denen die weltliche Macht allzusehr zu Kopf steigt.
Lehren und Lernen ist etwas alltägliches für Mitrapriester. Oft werden sie als Hauslehrer für den Haushalt von Aristokraten angeworben. Die Priesterschaft Mitras bevorzugt die argosseanische Schrift mit ihren klar geformten Buchstaben, um ältere, verschnörkeltere und nur noch selten gebrauchte Schriften zu ersetzen. Der Priester predigt den Gläubigen, daß man alles Leben ehren soll, gleich in welcher Form. Ebenso ist er gegen Menschenopfer und Dämonenanbetung. Er sammelt die zwei Silber stücke jeden Monat ein, die als Zehnt gelten. Ein Priester bekämpft die Unterdrückung, und verachtet Gewalttätigkeiten. Mitrapriester zeigen Barmherzigkeit sogar dem Feind auf dem Schlachtfeld, ein Wesenszug, den sie nicht müde werden, auch der Aristokratie zu vermitteln. Die meisten Priester sind in Tempeln beheimatet, doch einige wenige sind auch Wanderprediger. Es ist üblich, daß Priester, die auch nur einen einzigen Menschen getötet haben, keine Trauungen mehr vornehmen dürfen.
Mitrapriester tragen schwarze, knielange Roben mit Kapuzen oder Hauben. Eine schwere Tunika wird an kalten oder kühlen Tagen darüber getragen, und eine leichte Tunika an warmen Tagen. Im Winter finden auch schwere Wollhosen Anwendung. Ein Gürtel und ein Paar Schuhe oder Sandalen sind ebenso üblich. Die meisten Priester tragen einen Dolch oder ein Messer. Argosseanische Priester tragen den Litus, einen gekrümmten Stab, der dazu benutzt wird, bei rituellen Handlungen Zeichen in die Luft oder in den Boden zu zeichnen. Der Litus scheint bei Argosseanischen Priestern einzigartig zu sein, aber auch diejenigen, die keine Priester sind, nutzen ihn dort oft. Es wird behauptet, der Litus hat seinen Ursprung bereits in der Zeit vor der Verbreitung des Mitraglaubens in Argossea, und wurde der einfachheit halber übernommen.
Mitrapriester, die beim praktizieren von schwarzer Magie ertappt werden, werden aus dem Orden ausgestoßen. Jeder Priester, der nicht aus dem Adel stammt, wird anschließend als Schwarzmagier auf dem Scheiterhaufen verbrannt, ebenso wie gefallene Priester.
Priester und Prediger fremder Götter, aber mitunter auch Wanderprediger Mitras, werden als Außenseiter angesehen und werden von den meisten Gesellschaftsschichten verachtet. In Argossea werden die wandernden Kleriker geschützt, obwohl wie überall die Prediger von Asura gefürchtet sind, nicht nur dort sondern in ganz Hyborien. König Conan von Aquilonien hat zwar religiöse Toleranz verordnet, obwohl einige Fürsten diese Verordnung mißachten. Conan hat jedoch wichtigere Dinge zu tun, als Soldaten zu entsenden, um die religiöse Freiheit gegenüber seinen Feudalherren durchzusetzen.
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:42..
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12th February 2012, 12:18
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#10
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Priest of Mitra Aquilonian
Die Peliden
Asgard PvP-RP
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Die Tempel und deren Einrichtung
Die ersten Mitraea, die Heiligtümer Mitras, befanden sich in Höhlen, die eine leere Gruft oder Grab darstellen sollten, und somit ein Hinweis auf die Versprechung des ewigen Lebens waren.
Die Kapellen Mitras sind in der Regel klein und jede Bruderschaft umfasst höchstens hundert Mitglieder. Überschreitet eine Gemeinschaft diese Zahl, wird ein neues Mitraeum gegründet. Diese Tempel werden meist an Orten platziert, wo sich die Gläubigen besonders nah bei göttlicher Macht fühlen und religiöse und mystische Erfahrungen haben (Wallfahrtsorte oder Stätten besonderer Begebenheiten).
Ein Mitraeum ist gewöhnlich rechteckig, etwa 22 Meter auf 10 Meter mit einer gewölbten Decke. Die Mauern, Decke und der Boden sind üblicherweise aus weißem Marmor. Ein goldenes Fries läuft meist die Wand entlang, mit Szenen aus dem Leben Mitras. Ein Gang führt in der Mitte zwischen Steinbänken hindurch, auf denen die Gläubigen sich während Zeremonien setzen können. Die meisten Mitraea sind für zwanzig bis dreißig Personen eingerichtet. Hinter einem Altar aus klarer gründer Jade, unbefleckt von Opferblut, erhebt sich ein Podest mit einer Statue Mitras. Er wird mit breiten Schultern, klar geschnittenen Zügen, einem geradlinigen Blick und einem patriarchalischen Bart gezeigt, ebenso dichtem, lockigem Haar, das von einem einfachen Band gehalten wird. Hinter dem Altar und der Statue befindet sich ein Wandbild, auf dem Mitra einen Skarabäus erschlägt.
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Last edited by Essara; 12th February 2012 at 12:43..
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