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Old 24th July 2009, 09:33     Boergelkatt is offline   #1
Boergelkatt
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Haderlumpen

German server Asgard PvP-RP
Default Die Gier des Banditenkönigs

Einige Zeit war verstrichen, seit die Haderlumpen im Namen Atzels Tribut gefordert hatten, doch nach anfänglichen Scharmützeln - man hatte sich geweigert, sich dem Banditenkönig unterzuordnen - war es schnell wieder ruhig geworden.
Seitdem hatte der Clan der Thorwaller lange nichts mehr von jenen Halunken gehört.

Dies ändert sich an einem nebelverhangenen Morgen, als ein Späher des Clans eilige Kunde aus dem Feld der Toten bringt: Im Osten sammeln sich einige Verbände des Banditenkönigs, und unter ihrem Gesindel war - auf große Entfernung noch gut zu erkennen - die unverwechselbare Fratze Börgelkatts auszumachen.

Ihr Ziel scheint westwärts zu liegen, in Richtung der Heimat des stolzen Clans.

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Old 26th July 2009, 12:30     mkey91 is offline   #2
mkey91
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Thorwall-Clan

German server Asgard PvP-RP
Default Die Gier des Banditenkönigs

Kenron Kriegsheer und Diplomat der Thorwaller saß, in der großen Halle der Feste und Studierte die Bericht und Botschaften des Clans , eine Wache trat auf ihn zu „Kenron ein Späher ist aus dem Feld der Toten will euch sehen“ Kenron blickte auf „Lass ihn Kommen“ sichtliche eingeschüchtert vor dem Kriegsheer zu Stehen berichtete der Späher „Kenron es hat sich ein Trupp der Haderlumpen im Feld der Toten versammelt Ich erkannte auch Börgelkatts Fratze unter Ihnen „

Kenron sah ihn gelassen an „Aye sie werden unsere Letztes Treffen im Feld der Toten nicht vergessen haben doch wie ich die Haderlumpen und Börgelkatt kenne ist es nur eine Vorhut doch sendet euren Besten Späher aus er soll in Erfahrung bringen durch welche Gegenden sie Ziehen“

Als der Späher die Halle Verlies suchte er seinen Häuptling auf um sich mit Ihm zu Beraten
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Old 1st August 2009, 14:54     Gulls is offline   #3
Gulls
 
   
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Haderlumpen

German server Asgard PvP-RP
Default


Ihr war nach Lachen und Fluchen zugleich zumute. Es war ein so leichtes Spiel gewesen, und dann doch schiefgegangen. An manchen Abenden waren es Sekunden, die über Erfolg und Misserfolg entschieden...


Wenige Stunden zuvor betrat Rikara die Taverne zum Waffenmeister, um nach bisher unangetasteten Geldbeuteln Ausschau zu halten. Während die meisten Lumpen mit Kriegsvorbereitungen für den Banditenkönig im Norden beschäftigt waren, hatte sie die letzten Tage mit dem Eintreiben von Schutzgeldern zugebracht. Auch in Zeiten Atzels Feldzuges durften das angestammte aquilonischen Einflussgebiet nicht vernachlässigt werden, zum Ärgernis einiger Bauern.
Nach getaner Arbeit kehrte sie jedoch gerne in Tarantia ein, um sich etwas zu amüsieren.

Das Gewusel an jenem Abend war vielversprechend. Es waren zahlreiche Fremde im Waffenmeister zugegen, welche die Langfinger Tarantias in der Regel unterschätzten. Da ließ sich auf unbeschwerte Art etwas hinzuverdienen.
Schon beim Eintreten drang Rikara, durch ein Gewirr von Stimmen und ein Gemisch von Gerüchen, die Vertrautheit des ein oder anderen Gesichtes an die Sinne. Bei einem Burschen war sie sich jedoch nicht mehr sicher, ob sie ihn nicht einst in Cimmerien in verhasster Gesellschaft gesehen hatte. Rasch gesellte sie sich hinzu, um es herauszufinden.

Es war ein Kinderspiel. Ruchbah, so stellte er sich vor, machte als stolzer Cimmerier keinen großen Hehl daraus, welchem Clan er angehörte. Er war Thorwaller. Rikara war für heute Abend eine Faust des Nordens.
Ein paar Komplimente und anzügliche Gesten später konnte er sich offenbar nichts Schöneres vorstellen, als ein gemeinsames Bad mit ihr zu genießen. Vorfreudig begleitete sie den tumben Riesen nach oben.

Das laute Treiben in der Taverne war oben nur noch dumpf zu vernehmen. Das Bad war sauber und roch angenehm, eine Wand aus Ölpapier schirmte den aufgewärmten Raum vor den Blicken anderer Gäste ab.
Ruchbah hatte sich schnell seiner Sachen entledigt und war in das warme Wasser gestiegen, Rikara hockte sich ihrerseits an das Wannenende und versüßte ihm die Entspannung mit einer Massage. Er seufzte darob wohlig und schien die Welt um sich gänzlich zu vergessen.
Das würde ihr genug Aufschub für ihr Unterfangen gewähren, bevor er sie ebenfalls in der Wanne sehen wollte.
Derweil erzählte sie ihm einige Lügengeschichten und bediente sich an seinem Geldbeutel, der neben der Wanne lag. Er schien nichts zu ahnen, während sie die ausgiebige Massage seiner Schultern fortsetzte.

Auf perfide Weise genoss auch Rikara den Moment. Es war der Augenblick bevor die Falle zuschnappte, die Vorfreude auf die Überraschung in den Augen eines Sterbenden, das Wissen um die eigene Überlegenheit, das Spielen einer Rolle, die zwar abstoßend war, aber deshalb umso herausfordernder für sie war.

Dann kam das Wasser ins Spiel. Es war kalt geworden, weshalb der Hüne sich unerwartet entschied aufzustehen – sich anzukleiden. Jetzt musste es schnell gehen. Er war ihr körperlich weit überlegen und das Überraschungsmoment war schnell verflogen.
Sofort griff Rikara zur Klinge und hielt sie Ruchbah vor die nackte Brust. Doch ehe sie ihm die letzte Nachricht mitgeben konnte erklang unerwartet eine Stimme direkt hinter ihr. Ein Handgemenge in Unterzahl bahnte sich an. Damit hatte sie nicht gerechnet.
Sie wirbelte herum, rannte los, rempelte eine Bedienstete beiseite, sprang die Treppe hinunter und hinter die nächste Säule, sich vor den hinaufstürmenden Wachen verbergend, und funkelte einen verstörten Tavernengast an.
Nur einen Augenblick später befand sie sich, gefolgt von zwei Wachen, auf dem schnellsten Weg in die vertraute Kanalisation des Reichenviertels.
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Old 26th August 2009, 08:12     Kadras is offline   #4
Kadras
Conqueror Cimmerian

Nachtwind

German server Asgard PvP-RP
Default Nordlandkriege


All jene Stämme die nicht bereit waren sich Atzel den Banditenkönig zu unterwerfen waren ihm ein Dorn im Auge.
Ein Clan wie die Thorwaller galt es niederzuwerfen. Ebenso alle anderen wiederspenstigen Cimmerer.
Vieleicht könnte eine List dazu führen das sich alle Cimmerer unter einen Banner im Krieg vereinen.
Vieleicht war dieser vorstoss der Aquilonischen Soldaten mit Ihren Diplomaten ein Geschenk des Himmels.

Aquilonien hat eine Expedition entsand um Cimmerien zu erkunden.
Die rauhen Nordmänner waren nicht gerade erfreut über den Besuch der Fremden.
Denoch floss bis heute kein Blut zwischen Cimmerern und Aquiloniern in den Bergen.
Aquilonische Diplomaten versuchten den Kontakt zu den einheimischen herzustellen.
Wenige Tage später wurden den Cimmerern sogar Hilfe gegen die Vanir und Vimir angeboten. Dies war der Tag als die Soldaten zum erstenmal Kontakt mit Atzels hinterlist machen mußten.

Erste Kämpfe brachen aus, hier und dort gab es einzelne verwundete oder sogar Tote.

Doch dann wurde ein Cimmerisches Dorf niedergebrannt und jeder Einwohner erbarmungslos abgeschlachtet. Es fanden sich spuren der Kämpfe. Die Toten Soldaten in den Aquilonischen Rüstungen waren den meisten Nordmännern mehr als Beweiß genug um zu wissen wem die Schuld für dieses Blutbad zugewiesen werden sollte ...

Einige Häuptlinge der Cimmerer waren eh nie angetan von der falschen Freundlichen Art dieser schwer bewaffneten Aquilonier.

Atzel, der Räuberhauptmann freute sich über diese Entwicklung. Hatte sein Täuschungsmanöver offensichtlich erfolg.
Die Cimmerer sammelten alle Krieger um sich die bereit waren in die Schlacht gegen die Aquilonier zu ziehen.
Conan würde niemals wieder zu seinen wurzeln zurückfinden. Der Krieg hatte begonnen und vieleicht würde schon bald ganz Cimmerien gemeinsam mit Atzel und seinen Schurken gegen Aquilonien kämpfen wer weiß ...

Einige Meilen entfernt lagerten die Söldner des Nachtwinds. Angeheuert von einigen Cimmerischen Häuptlingen denen Sie Ihr vertrauen schenkten. Es war mitten in der Nacht.
Cyntheria erwachte schweiß gebadet. Die Hand umklammerte immer noch den Bogen. Sie hatte einen Traum von Sthalklingen die einander kreuzten.
Sie war sich gewiss ... in wenigen Tagen würde die Schlacht in den Bergen beginnen. Kein Ort war dafür besser geeignet als die Felder der Toten. Sie würden Ihren Namen erneut alle Ehre machen.

Atzel hatte einen Plan und die Schachfiguren auf dem Brett haben sich in Bewegung gesetzt.



OOC:
Wir vom Nachtwind untersützten die Idee der Hadlerlumpen voll und ganz und finden dies ist eine ganz fantastische Idee um den Namen RP PvP mit Farbe zu füllen.

Wir wollen versuchen diese Idee mit Events usw. zu füllen.
Meldet Euch an zum Event "Stahlklingen die einander kreuzen".

Hoi Boergel wo sind Deine Lumpen es herscht Krieg ...

Gruß,
Kadras
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Old 28th August 2009, 13:00     Amrra is offline   #5
Amrra
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Thorwall-Clan

German server Asgard PvP-RP
Default Der Ruf der Schlacht

Ein lautes Gegröle und Gelächter drang aus der großen Halle in der Feste Thorwall.
Die Krieger des Thorwall Clan´s feierten das alljährliche Mittsommersnachts Fest. Nicht das die Thorwaller einen Grund zum Saufen und Singen gebraucht hätten, aber sie ließen auch keine Gelegenheit aus ihre Bäuche mit Met, und ihre starken Arme mit den Körpern ihrer Frauen zu füllen.

"Auf Thorwall" brüllte der Krieger Gnurr, das jüngste Mitglied des Clan´s, und stieß leicht schwankend, seinen Krug Met, mit dem Kenron`s dem Kriegsherrn und obersten Diplomaten des Clan´s zusammen. Kenron lachte.
"Gnurr du magst ein tapferer Krieger sein der dem Clan alle Ehre macht, aber das trinken must du noch üben."
Sie leerten ihren Krug in einem Zug
"HAH!! Isch seiiige dir wasch für ein Krieger isch binn." engenete Gnurr und schlug seine Stirn in alter Tradition der Cimmerer,welches sie taten um ihr Durchhaltevermögen und ihre Kraft zu testen, an die Stirn Kenron´s. Gnurr taumelte rückwärts und fiel der länge nach über einen Stuhl.

Erneut machte sich lautes Gegröle und Gelächter breit. Khayra, die oberste Schamanin des Clan´s half Gnurr wieder auf die Beine und lächelte ihn an. " Komm Gnurr ich kenne da ein gutes Mittel gegen Kopfschmerzen". Mit diesen Worten führte sie den stark taumelden Gnurr aus der Halle.

In diesem Moment stürmte ein weiterer Krieger des Clan´s in die Halle und rannte dabei fast Khayra und Gnurr über den Haufen.
"Ah Deneb alter Krieger. Kommst du auch endlich zum Mittsommersfest. Beeile dich bevor Thorlaif der alte Säufer auch noch das letzte Fass Met ausgesoffen hat." rief Amrra der Häuptling der Thorwaller, dem Waldläufer und Späher des Clans entgegen.
Deneb trat an den Tisch des Häuptlings und dieser sah die besorgte Mine des Waldläufers.

"Häuptling wir müssen reden. Beunruhigende Dinge ereignen sich im Land." "Hmm. Nun gut." entgegnete Amrra. " Lass uns draußen reden." mit einem Kopfnicken bedeutete er Kenron das dieser ihnen folgen sollte.
Amrra, Deneb und Kenron verließen die große Halle, verfolgt von einigen verwunderten Blicken der restlichen Krieger.

"Nun Deneb. Sprich. Was hast du erfahren?" fragte Amrra.
"Amrra. Das wovon wir alle hofften es würde nie geschehen, IST geschehen. Aquilonien fällt mit seinen Soldaten in Cimmerien ein." antwortete Deneb.
"WAS?" rief Kenron " Das ist unmöglich. Conan würde das niemals gestatten."
"GLAUBST DU ICH LÜGE? brüllte Deneb Kenron an. " ICH HABE DIE TOTEN SELBST GESEHEN. DIE FRAUEN, DIE KINDER, UND AUCH DIE TOTEN AQUILONIER UNTER IHNEN."
Kenrons Augen verfinsterten sich und er machte mit erhobenem Finger einen Schritt auf Deneb zu.

"HALT" rief Amrra und blickte die Krieger mit eisigen Augen an. "beruhigt euch. BEIDE"
"Niemand zweifelt an deinem Wort oder an deiner Ehre Deneb" entgegnete Amrra.
Deneb sah zu seinem Häuptling. " Die Häuptlinge der anderen Clan´s rufen zu einem Bündnis"
Amrra blickte einen Moment zu Boden." Als ob wir nicht schon genug mit Atzel und seinen Banditen zu tun hätten." Nun denn. So soll es sein."

Mit diesen Worten wandte er sich ab und ging zurück in die Halle in der noch immer laut gezecht wurde.

Amrra schritt gefolgt von Deneb und Kenron in die Mitte der großen Halle so das ihn jeder Thorwaller sehen konnte.
Die Krieger verstummten und Amrra erleuterte seinen Kriegern was Deneb ihm so eben berichtet hatte.

Große Entrüstung machte sich unter den Thorwallern breit, und Amrra beobachtete einen Moment lang ihre Reaktionen.

"Als er genug gesehen und gehört hatte, donnerte er ein "RUHE!!!" hinaus.
Sofort wurde es still in der Halle.
"WIR WERDEN DEN FEINDEN CIMMERIEN`S ENTGEGEN TRETEN" rief er laut."SOWIE WIR ES ALLE GESCHWOREN HABEN. VERKÜNDET ALLEN, JEDEM KRIEGER, JEDEM STAMM UND JEDEM CLAN, DAS THORWALL DIE SCHMIEDEFEUER ANFACHT UND SICH DIESEM FEIND ENTGEGENSTELLEN WIRD."
Die Krieger schrien auf und jubelten.

"HEUTE IST DIE MITTSOMMERNACHT. HEUTE FEIERN WIR. DOCH MORGEN......MORGEN IST KRIIIIIIEEEEEGGG.
Mit diesen Worten streckte er seine Streitaxt in die Luft und alle Thorwaller folgtem seinem Beispiel.

In dieser Nacht sangen und lachten die Cimmerer . Doch als der Morgen graute war das einzige Geräusch was noch zu hören war, der Klang der Schmiedehämmer die auf den Amboss schlugen.

Last edited by Amrra; 28th August 2009 at 13:36..
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Old 1st October 2009, 23:14     Amrra is offline   #6
Amrra
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Thorwall-Clan

German server Asgard PvP-RP
Default Nebel des krieges

Prolog

Das Feld der Toten war von Nebel umhüllt. Amrra der Häuptling des Thorwall-clans brüllte einige Befehle über das Schlachtfeld in der Hoffnung das seine Brüder und Kameraden ihn hörten. Denn in diesem Nebel sah man die Hand vor Augen nicht.
Sein schwarzes Lederwams hing nur noch in Fetzten an ihm herunter und er blutete bereits aus mehreren kleinen Wunden die er sich während dieser Schlacht gegen die Aquilonier zugezogen hatte. Es war taktisch unklug die Schlacht fortzuführen wenn man nicht sah von wo der Feind anrückte.
Amrra erhob sich gerade von einem getöteten Aquilonier, als ein weiterer Soldat plötzlich vor ihm auftauchte und mit einem mächtigem Schwung seines Schildes Amrra´s Kopf traf.
Amrra wurde schwarz vor Augen und er rollte den Hügel hinab in den Fluß der ihn forttrieb.


Nebel des Krieges


Regen prasselte auf die Hügelgräber im Feld der Toten. Er spülte auch den letzen Rest Blutes hinfort welches, während der Schlacht der Cimmerer gegen die einfallende aquilonische Armee vor ein paar Tagen, den Boden getränkt hatte.

Enok, ein stygischer, alter, weißhaariger Eremit, stapfte einen hölzernen Karren hinter sich her ziehend durch das Feld der Toten. Er war auf dem Weg zurück zu seiner kleinen Hütte in den eiglophanischen Gebirgen wo er nun schon seit vielen Jahren lebte.

Zwei mal im Jahr machte er sich auf um Felle, Mammutstoßzähne oder andere Dinge die er auf der Jagt im Gebirge erbeutet hatte gegen Gewürze,Werkzeuge, Feuerstein, Kräuter oder andere nützliche Sachen in den cimmerischen Dörfern zu tauschen.

Überall in Cimmerien kannten die Händler den alten, wortkargen Einsiedler. Die Kinder hänselten den alten Enok weil sie ihn für geistig beschränkt hielten da er nur selten zu jemandem mit Ausnahme der Händler sprach. Aber sie fürchteten sich auch insgeheim vor diesem Stygier. Nicht selten wurde einem ungehorsamen Kind erzählt das der alte Enok es holen und mit zu seiner Hütte nehmen und verspeisen würde, wenn es nicht brav wäre.
Enok hatte sich im laufe der Jahre an die Hänseleien und Geschichten gewöhnt die man über ihn erzählte und somit störte es ihn auch nicht mehr.
Selbst die Vanir hielten sich von ihm fern da sie ihn für einen Dämon der alten Zeit hielten der die toten, unehrenhaften Krieger mit seinem Karren in das Reich der ewigen Qual fuhr.

"Verdammter Regen. Ich hätte in Stygien bleiben sollen. Da ist es wenigstens schön warm" fluchte er jedesmal wenn er mal wieder durchnässt und frierend seinen Karren durch das Feld der Toten zog. Aber insgeheim möchte er diesen Ort irgendwie.

Als er auf einer Brücke über den Fluß kurz halt machte um seinen Umhang und Kapuze auszuwringen, bemerkte er am Ufer unterhalb einer kleinen Hecke eine Bewegung.
Da seine Augen nicht mehr so scharf wie früher waren, ging er während er seinen Bogen in die Hand nahm näher an die Hecke heran. Er hoffte auf eine verletzte Ziege die sich in der Dornenhecke verfangen hatte und er könnte sich so sein Abendessen sichern.
Als er jedoch näher kam erkannte er einen Mann dessen schwarzes Lederwams sich in der Hecke verfangen hatte. Seine Beine lagen noch im Wasser.
Enok steckte seinen Bogen weg und ging vorsichtig näher an den Mann heran.
Mit seinem Dolch befreite er ihn aus dem Gestrüpp und zog ihn vollends an Land. Er drehte ihn auf den Rücken und blickte in das Gesicht eines vieleicht 35 bis 40 jährigen cimmerischen Kriegers. Seine lange schwarze durchnässte Mähne hing ihm in Strähnen in´s Gesicht. Sein schwarzes Lederwams und Kilt war zerissen und er hatte mehrere Schnittwunden. Die schlimmste Verletztung schien jedoch die große klaffende Wunde an seiner Schläfe zu sein. Seine Kleidung ließ darauf schließen das er ein hohes Amt in seinem Stamm inne haben musste.
Seine Haut war fahl und seine Lippen blau.

Enok untersuchte ihn weiter und stellte fest das er viel Blut verloren und stark unterkühlt war. Er war nicht bei Bewusstsein, aber er lebte. "Hm...euch Cimmerer bringt nichts so schnell um was?" sagte Enok mehr zu sich selbst als zu dem cimmerischem Krieger.
Einen Augenblick lang dachte Enok daran den Krieger einfach hier liegen, und ihn den Wölfen zu überlassen. Doch als er wieder in sein Gesicht sah überlegte er es sich anders und hob den Krieger stöhnend auf und bewies das er trotz seines hohen Alters immer noch über eine beachtliche Körperkraft verfügte.
Behutsam legte er ihn auf seinen Karren und und deckte ihn mit ein paar Fellen, die er diesmal nicht hatte verkaufen können zu, um ihn zu wärmen.

Die folgenden Tage pflegte Enok den immer noch im Fieberwahn liegenden cimmerischen Krieger. Er wusch und verband seine Wunden. Er kochte Tee aus verschiedenen Heilpflanzen und Wurzeln und flößte sie dem Krieger ein.
Er kümmerte sich um ihn wie ein Vater um seinen kranken Sohn.

An diesem Morgen, als Enok gerade dabei war einige Verbände zu waschen hörte er ein. "Wo bin ich hier?" hinter sich. Als Enok sich herum drehte war der Cimmerer gerade dabei sich aus dem Bett zu erheben. Enok schritt schnell zu ihm und drückte ihn wieder ins Bett zurück.
"langsam Krieger, langsam. Du bist heute das erste mal bei klarem Verstand. Du musst erst wieder zu Kräften kommen."
"Ach was mir geht es gut" antwortete der Krieger und erhob sich erneut aus dem Bett. Enok ließ ihn gewähren. Doch noch bevor der Krieger auch nur einen Schritt machen konnte, wurde ihm wieder schwarz vor Augen und kippte vorn über. Enok fing ihn auf, ächzte und legte ihn wieder auf das Bett.
" Ihr Cimmerer und eure Dickköpfigkeit. Irgendwann einmal wird sie euer Untergang sein". Hier...trink das." Der Cimmerer nahm den Becher von Enok entgegen, blickte hinein, roch an der Flüssigkeit und verzog das Gesicht. " Bahh igitt. Das stinkt wie ein Haufen Mamutscheiße."
"Oh keine Angst Krieger." entgegnete Enok grinsend "Es schmeckt auch wie ein Haufen Mamutscheiße."
Der Krieger trank einen Schluck und begann zu würgen. " BEI CROM. WILLST DU MICH VERGIFTEN ALTER?" rief der Krieger.
"Oh ich hätte dich wohl kaum erst aus dem Fluss gezogen wenn ich dich hätte vergiften wollen. So und nun trink aus." "Was ist denn alles in diesem Trank enthalten?" fragte der Krieger. " Glaub mir es ist besser wenn du das nicht weißt" antwortete Enok und lachte. Der Krieger trank widerwillig den Becher leer und fast augenblicklich fühlte er sich ein wenig besser. "Bei Crom das ist ein starker Trunk." Der Krieger sah Enok an. " Du bist Stygier?" "Ja" antwortete Enok. "Bist du ein Magier?" Fragte der Krieger mit leicht zugekniffenen Augen. " Nein!!...Mein Name ist Enok. Ich bin Jäger. Und ich verstehe mich ein wenig auf die Heilkunst. Sehr nützlich wenn man hier in den Eiglophanen überleben will." antwortete Enok.

"Was ist geschehen" fragte der Krieger. " Nun ich hoffte das DU mir das sagen könntest Krieger. Vor 5 Tagen fischte ich dich beim Wolfspass aus dem Fluss. Wie lautet eigentlich dein Name?" fragte Enok
"Mein Name ist.......mein Name ist......" der Blick des Kriegers wurde leer als er versuchte sich daran zu erinnern wer er war. Nach kurzer Zeit schaute er Enok an. " Bei Crom und Mitra, ich erinnere mich nicht. Ich........erinnere mich an gar nichts. Nicht an meinem Namen, noch was geschehen ist. Es ist wie ein dichter Nebel durch den ich nicht hindurch sehen kann.WAS IST DAS FÜR EINE HEXEREI?"
"Ganz ruhig Junge. Du wurdest schwer am Kopf verletzt. Vielleicht hast du deswegen keine Erinnerung. Vielleicht hast du dir auch den Zorn der Götter zugezogen und SIE haben dich mit Vergessenheit bestraft."
Der Krieger schüttelte wild den Kopf. Enok legte beruhigend eine Hand auf seine Schulter. " Deine Erinnerungen werden wieder kommen. Sobald die Zeit reif dafür ist."
Der Krieger sah ihn an " Und was wenn nicht" fragte der Krieger. " Nun dann must du dir neue Erinnerungen schaffen. Wie auch immer. Ich werde dir dabei helfen so gut ich kann. Aber du musst erst einmal wieder ganz zu Kräften kommen."

Der Blick des Kriegers schweifte durch die kleine Hütte. Und blieb an einem meisterlich gefertigten Schwert an der Wand hängen. Die Klinge war breit und gerade, und die Parierstange war den Flügeln eines Drachen nachempfunden.
Das Herz des Kriegers begann schneller zu schlagen beim Anblick dieser Waffe. Ohne den Blick von dieser herrlichen Waffe zu nehmen fragte er Enok. " Ist das DEIN Schwert?"
Enok sah zu dem Schwert an der Wand und dann wieder zu dem Krieger. " Nein. Es gehörte einmal........einem mächtigen Krieger."
"Habt ihr ihn getötet?" fragte der Krieger. Enok´s Blick wurde finster und traurig zu gleich. Der Krieger glaubte eine Träne in seinem Auge zu sehen.
"Nein Krieger. Ich habe ihn nicht getötet. Und jetzt genug der Fragen. Schlaf damit du wieder völlig gesund wirst. Morgen wartet ein weiterer Becher mit Medizin auf dich."
Der Krieger verzog das Gesicht aber tat wie Enok ihm geheißen hatte.

In den nächsten Tagen schritt die Genesung des Kriegers weiterhin gut voran. Seine Wunden heilten und er kam wieder völlig zu Kräften. Nur seine Erinnerungen wollten nicht wiederkehren.

In den folgenden Tagen ging er mit Enok auf die Jagt, zog den erlegten Tieren das Fell ab, nahm sie aus und hackte Holz für das Feuer. Der Krieger begann sich immer mehr an dem einfachen Leben und der Gesellschaft des alten Stygiers zu erfreuen.
Eines Abends saßen sie beide am Feuer und kauten an einer Rinderlende. Ohne Enok anzublicken sagte der Krieger. " Ich habe dir noch nie für meine Rettung gedankt Enok. Ohne dich wäre ich sicherlich dort unten im Fluss gestorben." Nun sah der Krieger Enok an und fragte. "Warum hast du es getan? Du hättest mich ebensogut zurück lassen können damit die Wölfe sich an meinem Fleisch satt fressen."
Enok erwiederte nichts. Der Krieger zuckte mit den Schultern und wollte die Sache schon auf sich beruhen lassen, als Enok sagte.

"Sein Name war Bero." Der Krieger schaute ihn verwirrt an. " Der Name des Mannes dem das Schwert dort gehörte. Er war mein Sohn. Und als er starb nur ein wenig jünger wie du jetzt.
Seine Mutter war eine Aquilonierin mit cimmerischem Blut in sich.
Ich war damals nur ein einfacher Händler und seine Mutter eine Sklavin die zum Tode verurteilt worden war weil sie ihren Herren getötet hatte. Es war so Brauch das aufsässige Sklaven auf dem Marktplatz angekettet zur Schau gestellt wurden und mit Dornenpeitschen gezüchtigt wurden bevor sie der großen Schlange geopfert wurden. Ich sah Celina und verliebte mich augenblicklich in sie. Es kostete mich fast mein ganzen Vermögen um sie frei zu kaufen aber ich tat es und pflegte sie gesund.
Sie hatte wohl soviel Mildtätigkeit von einem "verruchten" Stygier nicht erwartet. Und obwohl sie sich anfangs noch dagegen wehrte verliebte sie sich auch in mich. Ich schenkte ihr die Freiheit damit sie gehen konnte wohin sie wollte. Aber sie blieb bei mir. einige Zeit später wurde Bero geboren. Doch Celina überstand die Geburt nicht und starb kurz darauf.
Ich war gebrochen und alles was mir blieb war mein Sohn Bero.
Er hatte die schwarze Mähne seiner Mutter geerbt und die mächtige Statur seines cimmerischen Großvaters.
Ich hatte ihm die beste Ausbildung und die besten Lehrer zuteil werden lassen, aber als er alt genug war wollte er trotz meiner Einwände zur aquilonischen Armee. Ich konnte ihn nicht umstimmen und somit wollte ich ihm wenigstens zum Abschied noch ein Geschenk machen. Ich ließ ihm von dem besten Schmied den ich damals finden konnte, dieses Schwert schmieden." Enok deutete auf das Schwert an der Wand.

"Bero machte sich schnell einen Namen in seiner Kompanie und sein Kommandant überhäufte ihn mit Lob. Jeden Monat schickte er mir mittels eines Boten einen Brief.Und besuchte mich einmal im Jahr oder öfter wenn es sein Dienst zuließ
Ich war so überaus stolz auf ihn.
Doch plötzlich, nach mehr als 10 Jahren blieben die Briefe aus und ich reiste nach Aquilonien und begann Nachforschungen anzustellen. Ich erfuhr das seine ganze Kompanie dessen Kommandant er inzwischen war, bei einem engen Bergpass in einen Hinterhalt der Nemedier geraten war. Ein General namens....hach ich habe den Namen vergessen, erzählte mir das Bero zusammen mit einer Handvoll Soldaten den Pass verteidigte und sich opferten damit dem Rest der Kompanie genug Zeit zum Rückzug blieb.
Die Kompanie formierte sich neu und zusammen mit einigen Verstärkungen die kurze Zeit später eintrafen machten sie die Nemedier nieder.
Der General händigte mir Bero´s Schwert aus welches sie bei seinem Leichnam gefunden hatten.
Ich hatte nun niemandem mehr in meinem Leben und so entschloss ich mich nach Cimmerien zu gehen und ein leben als Einsiedler zu führen. Fern ab von der Zivilitation und ihren Kriegen.

Du möchtest wissen warum ich dir half?" Enok schaute dem Krieger ins Gesicht. "Weil ich etwas von meiem Sohn Bero in dir sah Krieger. Du bist meinem Sohn so ähnlich. In deinem Aussehen, aber auch in deinem Herzen.
Und es würde einen alten Mann wie mich glücklich machen wenn du mich Freund nennen könntest."
Der Krieger sah in die Tränennassen Augen Enok´s. "Enok. Ich schulde dir mein Leben. Eine Schuld die ich wahrscheinlich niemals begleichen kann. Ich bin vielleicht nicht dein Sohn, aber ich schwöre bei Crom das ich dir auf ewig ein Freund sein werde." Mit diesen Worten umfaste er den Unterarm Enoks und weitere Worte waren nicht mehr nötig.

Als der Krieger einige Wochen später mit einer Hirschkuh über der Schulter von der Jagt zu der Hütte Enok´s zurück kehrte, vernahm er laute Stimmen in der Hütte Enok´s. " DU STYGISCHER ******* HAST NICHTS IN CIMMERIEN VERLOREN. PACK DEINE SACHEN UND VERSCHWINDE DORTHIN WO DU HERKOMMST ALTERCHEN." hörte er eine Stimme rufen. Der Krieger beschleunigte seinen Schritt.
"ICH LEBE NUN SCHON SEIT MEHR ALS 20 JAHREN HIER. HIER IST MEIN ZUHAUSE UND HIER STERBE ICH AUCH." entgenete Enok.
Der Krieger ließ die Hirschkuh von den Schultern fallen und begann zu laufen.
"DANN STIRB" rief einer der Männer und bohrte Enok das Schwert in die Brust. In diesem Moment riss der Krieger die Tür auf und konnte nur noch zusehen wie Enok zusammen sackte. "NEEEIIINN" schrie der Krieger und stürzte zu Enok. "ER WAR NUR EIN ALTER MANN DER NIE JEMANDEM EIN LEID ZUGEFÜGT HAT. WARUM HABT IHR DAS GETAN?" schrie der Krieger die 3 cimmerischen Männer an die grinsend in der Hütte standen. "Was kümmert es dich Cimmerer? Er war nur ein dreckiger Stygier der unser land mit seinen Füßen beschmutzt."
"Mein Junge" hörte der Krieger Enok gequält durch einen Schwall Blut sagen. Der Krieger nahm Enoks Kopf auf den Arm "Ja Enok. Ich bin hier." antwortete der Krieger.
Enok sah ihn durch einen Schleier an. " Bero mein Junge. Du bist da. Ich wuste das du mich besuchen kommst." sagte Enok leise. Der Krieger sah einen Moment zu den 3 Cimmeren in der Hütte und wand sich dann wieder Enok zu.
"Ja...Vater...ich bin hier. Alles wird gut." antwortete der Krieger.
" Mein Junge du bist da. Jetzt kann ich beruhigt sterben wenn ich weiß das es dir gut geht."
Der Lebensfunke in Enok erlosch. Der Mann der ihm, das Leben gerettet, der so gut zu ihm war, ermordet von seines gleichen. Eine ohnmächtige Wut stieg in dem Krieger auf und er schloss einen Moment die Augen. Als er sie wieder öffnete funkelten seine blauen Augen wie der kalte Stahl an der Wand auf dessen Blick er nun fiel. Sein Blut kochte und mit einem schnellen Bewegung seiner mächtigen Muskeln hatte er schon die Hand an dem Schwert Bero´s und riss es von der Wand. Der Krieger erkannte sofort von welch meisterlicher Qualität diese Klinge tatsächlich war. Sie war perfekt ausbalanciert und fühlte sich in sener Hand an wie eine natürliche Verlängerung seines Arm´s.

Er wirbelte herum und trennte den Kopf eines der überraschten Cimmerer vom Rumpf.
Doch diese Cimmerer waren ebenfalls Kinder der Wildnis und ihre Sinne nicht von der Zivilisation abgestumpft. Der nächste Hieb des Kriegers traf das Schwert des einen Cimmerers der den Hieb gerade noch abblocken konnte. Der zweite Cimmerer holte zum Schlag gegen den Krieger aus, doch er stolperte über seinen zusammensackenden kopflosen Kameraden der ihm vor die Füße fiel. Der Krieger trat dem zweiten Cimmerer mit dem Fuß vor die Brust und man hörte die Rippen krachen als er Rücklings gegen den Tisch fiel. Der erste Cimmerer holte seinerseits zum Schlag auf die rechte Seite des Kriegers aus welcher dieser nur mit Mühe parieren konnte. Es foge ein ständiger wechsel von Angriff und Parade. Doch das vom Kampf geschulte Auge des Kriegers erkannte bald ein wiederkehrendes Muster in den Angriffen seines Gegners und so ahnte er den nächsten Hieb vorraus. Doch anstatt den Schlag zu parieren wich er ihm geschickt zur Seite aus und sein Gegner wurde von seinem eigenem Schwung vorwärts getragen. Direkt in die Klinge des Kriegers welcher ihm diese in seine Brust bohrte.
Röchelnd sackte der Cimmerer zusammen. Der Krieger vernahm hinter sich ein ein stöhnen und ächzen. Der zweite Cimmerer versuchte wieder auf die Beine zu kommen.
Ruhig ging der Krieger mit der Bluttriefenden Klinge auf ihn zu.
"Wer bei Sets neun Höllen bist du? " fluchte der Cimmerer.
Der Krieger blieb über ihm stehen, sah ihm mit finsterem Blick in die Augen und antwortete. " Mein Name ist BERO" und mit diesen Worten stieß er ihm die Klinge ins Herz.

Es regnete wieder im Feld der Toten. Der cimmerische Krieger der sich nun selbst Bero nannte stand vor einem neuen Hügelgrab welches mit Steinen bedeckt war. Er wuste das im Feld der Toten nur die Häuptlinge und die größten Helden der Cimmerer begraben lagen. Doch das war ihm egal. Mit seinen eigenen Händen hatter er Enok´s Grab ausgehoben und mit Steinen bedeckt damit die Wölfe und anderes Getier ihn nicht ausgraben und sich an seinen Gebeinen gütlich tun konnten. Enok war Stygier, aber ein Mann reinen Herzens, und er verdiente es hier seine letzte Ruhe zu finden.
Der Krieger betete nicht. Er wuste das Crom seine Gebete eh nicht erhören würde. So wandte er sich nur ab, band sein Schwert auf den Rücken und machte sich auf die Suche nach seiner Zukunft und seinen Erinnerungen.

Last edited by Amrra; 11th November 2009 at 12:04..
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Old 29th October 2009, 15:49     Kadras is offline   #7
Kadras
Conqueror Cimmerian

Nachtwind

German server Asgard PvP-RP
Default Unruhen in Cornach


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Die Vimir haben das Cimmerische Dorf Cornach überfallen.

Gerüchte machen die Runde das die Aquilonier sich für die Schlacht in den Feldern der Toten rächen wollen.

Aus diesem Grund, so heißt eshätten Sie sich mit den Feinden der Cimmerer den Vanir und Vimir verbunden.

Letzte Nacht gab es erste Übergriffe.

Die verängstigten Dorfbewohner haben heute ihre Toten zum Scheiterhaufen getragen.

Überlegungen werden angestellt, wie man mit dieser neuen Bedrohung umgehen soll und wie man sich an den Aquilonischen Soldaten die Offensichtlich hinter all dem stecken, rächen könne.

"Wir müssen unsere Krieger, unsere Freunde und vieleicht auch Söldner um uns sammeln um zurückzuschlagen!" rief der Häuptling aus.

Der Spion des Banditenkönigs Atzel mußte grinsen unter seiner tiefen schwarzen Kapuze.

Aus diesen kleinen Konflikt könnte ein Krieg entstehen, der den Interessen seines Herren entsprech würde.

...

Die Nacht legte sich über das Cornach-Tal. Die Trauergemeinde starrte noch lange auf das Feuer, welches hungrig an ihren Geliebten zerrte.




OOC:

Mehr zum Event "Die Nordlandkriege findet ihr im Asgard-OOC-Forum.
Link: http://forums-eu.ageofconan.com/showthread.php?t=132912

Gruß,
Kadras
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Old 11th November 2009, 08:24     Kadras is offline   #8
Kadras
Conqueror Cimmerian

Nachtwind

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Default

Quote:


In der Bibliothek des gewundenen Turms von Zamorra sind die Legenden der alten Zeit fein säuberlich aufbewahrt und werden verschlossen gehalten. Doch die Seher kennen die Sagen und Legenden die hier aufbewahrt werden.

Ein Schaudern lief dem alten Seher Priester des Zynothep den Rücken herunter als er meinte er hätte die Sterne korrekt gedeutet ...



Die Legende von Atzkal und dem Fall des Finsterfürsten:

Es gibt eine Legende von dem Gott Atzkal, der sich selbst Fürst der Finsternis nannte.
Dieser hatte einen Sohn. Doch sein Sohn wollte sein Erbe vor seiner Zeit antreten und tötete seinen Vater hoch über den Zinnen der Welt.
Sie kämpften Tage und Nächte und als der göttliche Atzkal fiel stürzten die Berge Cimmeriens unter den Göttern ein. Die Trümmer begruben die Götter.

Noch ehe er unter den Schutt der Felsen für immer begraben sein sollte, ist es dem Sohn Atzkals gelungen mit seiner Dämonenklaue das Herz seines Vaters herausgerissen.
Er verwahrte das schwarze Herz in einer extra dafür gefährtigen schwarzen Schatulle.
Hier wurde die Seele der Nacht eingeschlossen. Atzkals Sohn wußte man konnte einen Gott nicht töten.
Aber durch diese Tag verbannte er die Überreste seines Vaters von dieser Welt.

Doch hatte Gyn'zar'lar'kar. Der neue Finsterfürst keinen Lohn von seiner Mutigen Tat.
Crom zürrnte dem Aufstreben des Jünglings. Und so ruhte der junge Gott Jahrhunderte lang unter den Tonnen aus Fels unter denen dieser Lebendig begraben wurde.

Es heißt eines Tages würde Gyn'zar'lar'kar zurückkehren und sein Schattenatem würde nach der Herrschaft Hyboriens greifen und die Zeit der Sterblichen neigt sich zum Ende ...


OOC:

Mehr zum Event unter:
http://forums-eu.ageofconan.com/show...=132912&page=2

Schickt mir eine PN wenn Ihr Donnerstag dabei sein wollt.
Ich suche auch noch ein paar Freiwillige die bereit sind die Rolle eines NSC's zu übernehmen.

Gruß,
Kadras
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